Über mich

Hallo,

liebe/r (zukünftige oder jetzige) WebseitenbesitzerIn und Online-Business-GründerIn!
Ich will dir hier einige Infos zu mir geben, warum ich diese Seite betreibe und wie mein Leben bisher verlaufen ist... (mehr über Anja-Teuner.de und meine Zielsetzung erfährst du hier.)

In meiner Schulzeit war ich eher der Typ „graue Maus“, die brave unkomplizierte Schülerin, die immer ihr bestes gab, alle Regeln befolgte und alles für gute Noten tat. Die meiste Zeit aber fühlte ich mich allein und isoliert, ich war absolut gefangen in mir selbst, unfähig, aus mir heraus zu gehen. Zur Einsamkeit gesellte sich in der Schule eine große Langeweile. Die meiste Zeit war ich reichlich depressiv und wollte schon nicht mehr wirklich weiter leben. Ich habe mit Zeichnen angefangen und viel damit gemacht, eine meiner wenigen Ausdrucksmöglichkeiten dieses Lebensabschnitts.
Endlich aus der Schule befreit, habe ich Informatik studiert, und nach einem wirklich schweren Grundstudium (ich habe oft an mir gezweifelt) bin ich sogar richtig gut geworden. Ich hatte seit meinem 14. Lebensjahr viel Interesse an „Computer-Dingen.“ Ich studierte etwas, das mich wirklich anspornte. Ich dachte danach, die Welt stünde mir endlich offen – tat sie im Grunde auch. Ich startete gut bezahlt erst als IT-Consultant, dann ging es weiter in einem angesehenen Konzern, von dem ich sogar angeworben wurde. 35h-Woche, 14 Gehälter, Geld war kein Problem. Ich wurde (weil ich es wirklich wollte) aus eigenem Antrieb rasch IT-Projektleiterin und führte mehrere (auch große) Projekte zum Erfolg, gab Schulungen für die Zweigstellen in Südafrika, Amerika und England. Von außen sah mein Leben prima aus, Einserschülerin mit tollem Job. Nur war ich einfach nicht glücklich. Ich war sogar richtig unglücklich! Die Konzernwelt, das weiß ich heute, war nicht mein Ding, nicht die Werte dort, die Tatsache, dass man ein winziges Rädchen im Getriebe ist, und nicht zuletzt der Konkurrenzkampf an jeder Ecke. Ich hatte mir eine künstliche „Rüstung“ zugelegt und konnte wieder nicht ich sein. Aber wer war ich überhaupt in Wirklichkeit?

Nach einem harten Kampf mit mir selbst – gegen die große Existenzangst – gab ich meinen Job nach knapp fünf Jahren auf und alles was dort war mit ihm. Ohne zu wissen, wo ich hingehen würde. Ich wollte erstmal von meinen Ersparnissen leben und einen Fantasy-Roman schreiben. Ich kam 50 Seiten weit, dann erreichte mich eine Stellenanzeige im öffentlichen Dienst, die ich begeistert annahm. Ich hatte anfangs viel Spaß dort, der Konkurrenzkampf war viel geringer (nun, das Gehalt auch), und ich hatte jede Menge Neues zu lernen. Große Projekte standen ins Haus. Leider musste ich nach drei Jahren erkennen, dass der öffentliche Dienst mit allen Regularien und die effektive dynamische Projektführung nicht unbedingt Hand in Hand gehen. Ich wollte wieder einmal mehr oder etwas anderes, meine Stärken wirklich leben, mehr erreichen und dabei etwas von Wert tun.

Bereits einige Zeit davor hatte ich das Buch von Richard Branson gelegen: „Screw it, let’s do it. Lessons in Life and Business.“ Es hat mich unglaublich beeindruckt und inspiriert! (Ich kann es dir nur wärmstens empfehlen, wenn du es noch nicht kennst). Er lebt sein Leben so frei, so kreativ, so anders und so selbstbestimmt. Ich begriff schon damals (eher intuitiv als mit meiner Logik), dass es da eine ganz andere Art von Energie gibt, eine innere Antriebskraft, und wie sehr bewusstes Ziele setzen alles verändern kann. Auch, wenn ich noch lange nicht so weit war:
Ich erkannte, dass niemand kommen würde und mein Leben für mich planen. Niemand anders würde meine Wünsche entdecken, meine Träume wahr machen. Niemand würde mir den perfekten Chef geben, den Job, der gut bezahlt war und so frei und kreativ wie ich wollte und mit den Möglichkeiten zur Mitgestaltung, wie ich es mir vorstellte. Niemand außer mir selbst konnte dafür verantwortlich sein. Eine zwar harte (weil mit Ängsten und eigenen Schwächen konfrontierende), aber dennoch die eine wichtigste Erkenntnis und der Anfang von allem Neuen. Mit meinen Ängsten bin ich auch heute noch immer wieder am Arbeiten, aber inzwischen weiß ich, dass es fast jedem so geht. Ich glaube allerdings auch fest daran, dass wir selbst die Dinge in die Hand nehmen müssen, die Ängste überwinden, und dass dies unsere große Aufgabe ist.

Ein eigenes Business zu entwickeln und zu gestalten, das war mein Traum - die Möglichkeiten im Web dafür sind nahezu unbegrenzt, und die Technologie steht jedem offen, der bereit ist, sich damit auseinander zu setzen. So begann ich nebenberuflich mit meiner ersten Webseite www.mal-einfach-mit.de und angeschlossenem YouTube-Kanal. Ich lernte, Webseiten mit WordPress aufzusetzen, Videos zu drehen und zu schneiden, und Bilder zu bearbeiten. Ich merkte, wie toll diese Verbindung von Technik und kreativer Gestaltung für mich war.
Ich glaube fest daran, dass es mit der richtigen Anleitung jede und jeder lernen kann. Ich möchte dir dabei helfen, deine Ängste zu überwinden (wer hat die nicht? Ich jedenfalls weiß, wovon ich da rede…) und „den ganzen Technikkram“ besser, leichter und mit Spaß zu lernen und zu verstehen. Gottseidank ist vieles so viel leichter bedienbar geworden als noch in den 90er Jahren!

Ich teile viel Wissen kostenlos hier auf meiner Seite (die noch neu ist, aber ich bin laufend dabei), und biete weiterführende Infos als Bücher und Kurse an. Weiteres steckt bei mir in der Entwicklung, also bleib dran 🙂
Wenn ich Tolles bei anderen gefunden habe, verlinke ich darauf oder empfehle dir meine besten Bücher (wenn ich sie selbst gelesen und für gut befunden habe).
Ich teste alles selbst, worüber ich schreibe. Abgeschrieben wird bei mir nicht.

Ich wünsche dir den Mut, die Motivation, das Durchhaltevermögen und die Schaffenskraft, deine Talente zu finden, auszuleben und in die Welt zu bringen. Die Welt hat es verdient, dich und deine Stärken kennen zu lernen! Gib, was du zu geben hast. Das Internet bietet dir eine Plattform dafür.

Ich will schließen mit zwei Zitaten von Menschen, die ich bewundere, und die mir mit ihren Büchern viel gegeben haben:

„Wenn du keine Angst vor deinen Ideen hast, sind sie nicht groß genug.“ – nach Richard Branson (britischer Unternehmer, Visionär und Multimillionär, Gründer von Virgin)

„Du wirst am Ende nicht daran gemessen, wie oft du etwas nicht geschafft hast – sondern nur an der Zahl deiner Erfolge. Und die Zahl deiner Erfolge steht in direktem Zusammenhang mit der Anzahl der Male, in denen du etwas nicht schaffst und es weiter versuchst.“ – nach Tom Hopkins (amerikanischer Berater und Bestseller-Autor zum Thema Verkaufen)

Alles Liebe,
deine Anja