Online Business Ängste

Wie gründet man ein Online-Business: für ANGSTHASEN

Hier stelle ich dir einen Teil meines persönlichen Weges vor mit diversen Tipps, wie du als ängstlicher Mensch dennoch ein Online-Business starten kannst.
Ich bin selbst bekennender Angsthase! Weil ich eher extrovertiert bin, wirkt das zwar nicht unbedingt so – doch ich wurde nicht als Mutmensch geboren.

Fühlst auch du dich vielleicht manchmal von deiner eigenen Angst eingesperrt und würdest gerne mehr Spielraum im Leben haben?

Unterhalb des Videos gibt es noch die Nachlese mit einer Zusammenfassung der Punkte. Es geht hier übrigens weniger um „harte Fakten“ als viel mehr um die soften Faktoren, die uns menschlich bei der Gründung begleiten.

35 Tipps in 30 Minuten – als Angsthase gründen

Als Angsthasen sind wir immer ein wenig langsamer als andere, dafür  jedoch gründlicher.
Bist du auch nicht als „großer Zampano“ auf die Welt gekommen?
Bleib nicht länger allein damit – und trete aus deiner Komfort-Zone!

Ängste überwinden bei der Gründung – 35 Punkte zum Nachlesen für Angsthasen…

…folgen jetzt hier:

  1. Höre auf deine innere Stimme.
  2. Große Träume sind super, wenn sie dich motivieren. Offenbar klappt das nicht bei jedem. Daher sage ich: „große Träume, kleine Schritte“.
  3. Committe dich ehrlich, groß und vollständig. Und bleib dabei.
  4. Hör auf, perfekt zu sein. Sonst wirst du niemals fertig – fahre Schlangenlinien!
  5. Reine Theorie macht dich langsam
    (so lange du auf diesem Level stehen bleibst wegen Punkt 4…).
  6. Es reicht, die nächsten 2-3 Schritte zu sehen.
  7. Leidenschaft ist dein Wegweiser.
  8. EINFACH MAL MACHEN, denn
  9. Perfektion ist oft nur verkappte Angst. Wenn es nie gut genug ist, „brauchst“ du dich nie raus wagen…
  10. Nutze deine Intuition. Wir vernachlässigen sie ständig und versuchen, alles mit dem Kopf zu „erschlagen.“
  11. Investiere in deine Weiterbildung, inhaltlich wie emotional. Nutze zum Beispiel Bücher. Nimm dadurch neue Perspektiven ein.
  12. Kopf extra öfter mal abschalten.
  13. Gründe nebenberuflich.
  14. Prüfe Teilzeit-Möglichkeiten.
  15. Organisiere ganz bewusst „Projektzeit“ oder / und Zeit zur Weiterbildung.
  16. Finanzpolster anlegen.
  17. Zuschüsse und gefördertes Coaching nutzen.
  18. Finde für dich passende Netzwerke, tausche dich aus. Keine Hemmungen dabei. Bleib nicht allein im stillen Kämmerlein!
  19. Kleinunternehmer sparen sich erstmal das „Gedöns“ mit der Umsatzsteuer.
  20. Steuerberater helfen mitunter Gründern. Suche dir einen dafür spezialisierten.
  21. Bau einen schnellen Website-Prototyp für dich. Mit Foto und Impressum!
  22. Trau dich, in dich und dein Business zu investieren. Immer nur sparen verlangsamt dich enorm und du musst ALLES allein machen. Hol dir lieber mehr Hilfe.
  23. Angst vor Sichtbarkeit und Ablehnung ist normal und
  24. Kritiker kommen, egal wie gut du bist. Mach es aber nicht jedem Recht.
  25. Lieber Fans und Motzer haben als immer in der langweiligen Mitte bleiben.
  26. Vorschläge unbedingt anhören und drüber nachdenken bzw. sinnvolle Kritik berücksichtigen.
  27. Fehler müssen gemacht werden. Je schneller du sie machst, desto schneller sammelst du gute Erfahrungen. Vermeide Fehler nicht, fordere sie lieber heraus.
  28. Du wirst viel aber anders arbeiten.
  29. Tu was du liebst, damit du durchhältst.
  30. Glaub nicht alles, was die Online-Marketer dir so erzählen.
  31. Lerne annehmen.
  32. Gönn dir Pausen.
  33. Starte klein, steigere deinen Selbstwert – und dann deine Preise!
  34. Erkenne deinen Fortschritt an und sei dankbar. Lobe dich selbst.
  35. Bleib nie stehen, wachse langsam und stetig.

Auf die Angsthasen!
Liebe Grüße, deine  Anja

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Was kostet eine Website

Was kostet eine Webseite?

Das werde ich oft gefragt – doch was kann ich sinnvoll antworten? Wohl irgend etwas zwischen 7.000€ und 500€, wenn du Einzelunternehmer und keine große Firma bist.

Es gibt so viele verschiedene Webseiten mit unterschiedlichen Zwecken. Es sollte lieber zuerst darum gehen, was du brauchst, was du dir als Ergebnis wünschst.

Webseite ist nicht gleich Webseite

In meinem Video erkläre ich dir verschiedene Zielsetzungen und Preiskategorien und unterhalb des Videos findest du Fragen, die dir helfen können, deine Bedarfe zu erkennen.

Das Video zum Thema

Faktoren, die den Preis einer Website beeinflussen – was ist dein Bedarf?

Folgende Fragen können dir helfen, zu bestimmen, wo du hin willst. Daraus werden sich Anforderungen an deine Webseite ergeben. Diese Liste ist zusätzlich zum Video zu sehen.

Vielleicht hast du bisher auch noch garnicht an den ein oder anderen Punkt gedacht:

  1. Soll deine Webseite „von allein“ Kunden anziehen bzw. Umsatz generieren. Oder dient sie dir als reine Online-Visitenkarte?
  2. Ist dein Konzept klar – wen sprichst du an mit der Seite, welche Texte und Bilder passen zu deiner Zielgruppe? Warum sollten Website-Besucher etwas genau bei dir bestellen?
    Brauchst du Hilfe bei deinem Business-Konzept? Bist du schon „reif“ für eine Website?
    (Es geht hier wirklich nicht darum, mir oder jemand etwas zu beweisen. Sei einfach ehrlich mit dir selber. Im Zweifelsfall können die Fragen gemeinsam geklärt werden.)
  3. Für welche Werte stehst du?
  4. Hast du schon ein Logo bzw. ein CorporateDesign – soll das noch erstellt werden oder ist dir das nicht so wichtig?
  5. Soll die Webseite ein für dich individuell entwickeltes Design bekommen – oder reicht dir eine fertige Vorlage?
  6. Sind dir die Farben klar, die verwendet werden sollen?
  7. Welche Stimmungen sollen rüber gebracht werden?
  8. Machst du die Bildrecherche und/oder Fotos, oder soll das für dich gemacht werden?
  9. Wer macht die Bildbearbeitung? Alle Bilder sollten zugeschnitten und herunter gerechnet werden. Ansonsten wird deine Seite schnell sehr langsam (der häufigste Fehler bei Web-Anfängern).
  10. Erstellst du deine Texte oder soll dir damit geholfen werden? Wäre ein Interview sinnvoll? Oder möchtest du Texter haben?
  11. Wie steht es mit den Suchbegriffen bei Google – sind diese für deine Themen klar, und soll passend dafür geschrieben werden? Oder ist das für dich nicht so wichtig? Wenn ja – wer macht die Analyse und wurde diese schon gemacht?
  12. Welche Ansprüche hast du an dein Hosting? Schnell und zuverlässig? Oder Hauptsache günstig? Achte in jedem Fall darauf, dass SSL/https (die sichere Übertragung von Daten) in deinem Tarif enthalten ist.
  13. Wer soll deine Datenschutz-Seite befüllen? Kennst du dich aus oder brauchst du Hilfe?
  14. Wer soll Sicherungskopien und Wartung übernehmen?
  15. Welche angeschlossenen Tools soll es geben – Besucherstatistiken, Newsletter, Shop? Um die häufigsten zu nennen.

Ich hoffe, du siehst, wie unglaublich variabel ein Webseiten-Projekt sein kann. Im Detail gibt es oft noch mehr Fragen.
Ein von vornherein „blind“ genannter Preis (etwa ein fester Preis ohne Gespräch) führt oft garnicht zum gewünschten Ergebnis! Und das hat Nachteile für dich.

Sind dir die Möglichkeiten und Variablen der Webseite klar?

Ich erlebe oft in meinen kostenlosen Beratungs-Gesprächen, dass viele Möglichkeiten und auch rechtliche Vorschriften noch garnicht richtig bekannt sind.

Deshalb: sei fair zu dir selbst. Gib dir Antworten auf die Fragen in der Liste.
Zu welchen Punkten hättest du gern Hilfe, kannst du manche vielleicht nicht beantworten?
Und reicht dir eine Seite „von der Stange“ oder möchtest du Individualität?
Überleg dir, ob es Sinn macht, ein paar hundert Euro zu sparen für etwas, das hinterher nicht wirklich passt.

Auf einem Workshop erzählte mir eine Frau: „Ich habe mir eine Webseite von einem Inder für 500€ bestellt.“
Ich: „Wie zufrieden bist du mit der Seite?“
Sie: „Die Seite ist aktuell garnicht online.“
Ich: „Warum nicht?“
Sie: „Da gab es wohl ein Verständigungsproblem. Ich wollte eine ganz ruhige, stilvolle Seite. Und das Ergebnis war ganz modern und überall hat sich was bewegt. Das war einfach nicht mein Ding so. Aber wenigstens habe ich mich jetzt mit meinen Texten und Inhalten beschäftigt.“

Fazit

Deshalb denke bitte für dich darüber nach, ob du dein Business- und/oder Gestaltungskonzept nicht lieber gemeinsam mit deinem Web-Umsetzer entwickeln möchtest. Anderenfalls mache wirklich genaue Vorgaben.

Ich hoffe, mein Artikel konnte dir mit deiner Orientierung helfen. Denn das Preisthema scheint wirklich viele Menschen umzutreiben – und oft werden leider Äpfel mit Birnen verglichen.

Liebe Grüße und ganz viel Erfolg –
deine Anja

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Abenteuerreise Webseite – oder: was erwartet mich im Web-Projekt?

„Was erwartet mich, wenn ich eine Webseite machen oder beauftragen möchte?“

Jeder erlebt die „Reise“ natürlich etwas anders. Aufregend ist es fast immer.
Typische Etappen habe ich identifiziert und für dich erklärt.

Antworten somit hier im Video und darunter nochmal zum nachlesen – Schiff Ahoi:

 

Nachlese zum Video – Schritte zur eigenen Webseite

Wenn du eine Webseite entweder beauftragen oder selber machen möchtest, gibt es einiges zu bedenken. Die meisten denken zuerst an Technik, und wie sie diese in den Griff bekommen sollen.

Tatsächlich aber gibt es einige andere Faktoren, die viel wichtiger sind und die du ruhig vorbereiten kannst, bevor du überhaupt an Technik denkst. Hier fasse ich die einzelnen Etappen der „Abenteuerreise“ noch einmal zusammen:

Die Dschungel-Phase: Hilfe, wo bin ich

Hier herrscht oft noch Chaos. Typische Fragen sind:
Was mache ich zuerst? Was soll alles auf die Seite?
Wie fange ich an? Was brauche ich alles?

Noch bevor du mit der Technik beginnst, werde dir klar darüber, für wen genau deine Seite sein soll. Tatsächlich wird das oft genug vernachlässigt. Doch genau daraus bestimmt sich, wie die Texte geschrieben werden, die Stimmung gewählt wird, und so weiter.

Finde Antworten auf folgende Punkte:

Konzept / Positionierung / Zielgruppe
z.B.
-Probleme und Bedürfnisse der Zielgruppe
-Deine / deren Werte
-Welche Emotionen soll deine Website vermitteln?
-Welches Angebot / deine besonderen Fähigkeiten (USPs)
-Preise
Gehe „notfalls“ zurück zum Business-Konzept, wenn du dies nicht klar beantworten kannst. Bevor du mit der Technik los legst. Es lohnt sich!

Überlege deine Seiten-Struktur. Begrenze diese für die Haupt-Navigation auf 5-7 Seiten.
z.B. könnten deine Hauptseiten sein:
-Start / Home
-Über mich
-Kontakt
-Angebot
-Blog

Jetzt kommen tatsächlich 2 eher technische Punkte:

Suche dir einen Namen aus (= Domain) in der Form: www.dein-name.de

Buche ein Hosting (= Speicherplatz im Netz), reservier deine Domain.
Empfehlung: Nutze All-Inkl. (Tarif PrivatPlus für 7,95€ / Monat)

Die Wüsten-Phase: immer schön durchhalten

Wüste ist symbolisch gemeint für: überwinde deine persönliche Durststrecke.

Meistens setzt irgendwann mal Frust ein, sei es mit der Technik oder mit den Inhalten.
Häufig gibt es gewisse innere Blockaden mit den Texten.
Typische Fragen können sein: Was soll ich schreiben?
Was gebe ich über mich preis? Wie textet man fürs Web?

Lass dir unbedingt helfen, wenn du nicht weiter kommst! Dies ist möglich in der Form von Interviews, und sprich mit anderen über mögliche Inhalte (ich z.B. biete Hilfe bei der Texterstellung ebenso wie Rechtschreibkorrektur an).

Hier ein paar einfache Tipps für dich zu den Texten:

  • Schreib zu jeder deiner Seiten ½ Seite Text
    (in einer Textverarbeitung)
  • Nutze deren Rechtschreibprüfung!
  • Mach viele Absätze und viele Unterüberschriften
  • Merke: Ein Satz maximal 15 Wörter
  • Stell dir immer vor, jemand liest deine Seite auf seinem Smartphone mitten in der Bahn

Die Oasen-Phase: es beginnt zu blühen…

Wenn du die ersten Bausteine hast, kann es weiter gehen.
Farben und Bilder auszusuchen macht mir persönlich mit am meisten Spaß.
Du brauchst und solltest nicht allzu viele Farben wählen.

Hier ein kleiner Tipp zu den Farben – wähle

  • 1 Hauptfarbe (eventuell Schattierungen davon)
  • 1 Akzentfarbe (für Aufmerksamkeit, Handlungsaufrufe…)
  • Je eine Schattierung von Schwarz/weiß (bzw. grau und beige)

Für die Bilder – wähle

  • Mindestens 1 Bild von dir selbst
  • Suche tolle Bilder auf Bilderplattformen wie Pixabay, Unsplash, Flickr oder Shutterstock
    (unbedingt Bildrechte beachten und angeben!)

Für die Technik empfehle ich ganz klar, das Content Management System WordPress zu nutzen.

Dies hat folgende Vorteile:

  • Kostenlos, freie Software
  • Große Community
  • Relativ leicht zu bedienen
  • Erweiterbar, flexibel
  • Gut für Google optimierbar

Die Tieftauch-Phase: Jetzt kommen die Details

Ich persönlich empfehle, dass du dir zuerst eine einzelne Seite vollständig designst.
In meinen Projekten mache ich das so, weil man sich erst mit einer Beispiel-Seite die Wirkung der Farben und Bilder so richtig vorstellen kann. Diese Seite nenne ich oft „den Prototyp“.

Hier sollten du oder dein Umsetzer folgende Punkte nicht vergessen:

  • Alle Einzelseiten anlegen, inhaltliche Details prüfen
  • WICHTIG: Immer Impressum und gut befüllte Datenschutz-Seite anlegen
  • Texte sauber für das Web formatieren (Überschriftenformate und Listen einstellen, Absätze machen)
  • Gute Überschriften und Botschaften
  • Stimmungen prüfen, Bildmotive eventuell ändern
  • Alle Bilder zuschneiden und runter rechnen (Geschwindigkeit/Ladezeit der Seite!)
  • Links und Handlungsaufrufe gut platzieren
  • SEO-Maßnahmen durchführen, falls geplant (d.h. inhaltliche Optimierung für Google), Webseite aktiv an Google melden
  • Newsletter ggf. anbinden
  • Funktionstest aller Arbeitsabläufe, Sicherungskopie und Mechanismus dafür

Fazit

  • Der Erfolg Deiner Website hängt ganz eng mit deinem Business-Konzept zusammen.
  • Deine Website muss zur Zielgruppe passen.
  • Inhalte sind wichtiger als die Technik. Natürlich soll diese aber solide funktionieren. Konzentriere dich im Zweifelsfall mehr auf die Inhalte und lass dir mit der Technik helfen, falls du damit zu lange hängen bleiben solltest.
  • Im besten Fall versteht dein Website-Umsetzer dein Konzept! Dann entsteht deine stimmige virtuelle Firma.
  • Eine Schulung solltest du so weit in Anspruch nehmen, dass du selber Texte und Bilder leicht und schnell verändern kannst.

Wenn du gern eine kostenlose Beratung zu aktuellen Fragen von dir nutzen möchtest, kontaktiere mich gerne per Mail: zu Kontakt

Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß bei der Planung,
liebe Grüße

deine Anja

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Wo kommt Digitalisierung her? – Computergeschichte

In diesem Artikel möchte ich zwei Videos von den „Digisauriern“ verlinken.

Zu meiner Zeit im Deutschen Museum habe ich hier zu einigen Fragen im Interview Stellung bezogen, und ich denke, es sind schöne Themen, die dich vielleicht auch interessieren.

Was genau bedeutet eigentlich „Digitalisierung“? Fragt man Leute auf der Straße, was dieses Wort heißt, kommen Antworten wie: „elektronische Geräte.“ Oder „wenn alles im Internet vernetzt ist.“

Die eigentliche Antwort ist erstaunlich einfach:

Die komplette Playlist zum Thema findest du hier, schau gern vorbei:

Zur Playlist

Liebe Grüße mit diesem Blick in die Vergangenheit der Computer –
Anja

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