Abenteuerreise Webseite – oder: was erwartet mich im Web-Projekt?

„Was erwartet mich, wenn ich eine Webseite machen oder beauftragen möchte?“

Jeder erlebt die „Reise“ natürlich etwas anders. Aufregend ist es fast immer.
Typische Etappen habe ich identifiziert und für dich erklärt.

Antworten somit hier im Video und darunter nochmal zum nachlesen – Schiff Ahoi:

 

Nachlese zum Video – Schritte zur eigenen Webseite

Wenn du eine Webseite entweder beauftragen oder selber machen möchtest, gibt es einiges zu bedenken. Die meisten denken zuerst an Technik, und wie sie diese in den Griff bekommen sollen.

Tatsächlich aber gibt es einige andere Faktoren, die viel wichtiger sind und die du ruhig vorbereiten kannst, bevor du überhaupt an Technik denkst. Hier fasse ich die einzelnen Etappen der „Abenteuerreise“ noch einmal zusammen:

Die Dschungel-Phase: Hilfe, wo bin ich

Hier herrscht oft noch Chaos. Typische Fragen sind:
Was mache ich zuerst? Was soll alles auf die Seite?
Wie fange ich an? Was brauche ich alles?

Noch bevor du mit der Technik beginnst, werde dir klar darüber, für wen genau deine Seite sein soll. Tatsächlich wird das oft genug vernachlässigt. Doch genau daraus bestimmt sich, wie die Texte geschrieben werden, die Stimmung gewählt wird, und so weiter.

Finde Antworten auf folgende Punkte:

Konzept / Positionierung / Zielgruppe
z.B.
-Probleme und Bedürfnisse der Zielgruppe
-Deine / deren Werte
-Welche Emotionen soll deine Website vermitteln?
-Welches Angebot / deine besonderen Fähigkeiten (USPs)
-Preise
Gehe „notfalls“ zurück zum Business-Konzept, wenn du dies nicht klar beantworten kannst. Bevor du mit der Technik los legst. Es lohnt sich!

Überlege deine Seiten-Struktur. Begrenze diese für die Haupt-Navigation auf 5-7 Seiten.
z.B. könnten deine Hauptseiten sein:
-Start / Home
-Über mich
-Kontakt
-Angebot
-Blog

Jetzt kommen tatsächlich 2 eher technische Punkte:

Suche dir einen Namen aus (= Domain) in der Form: www.dein-name.de

Buche ein Hosting (= Speicherplatz im Netz), reservier deine Domain.
Empfehlung: Nutze All-Inkl. (Tarif PrivatPlus für 7,95€ / Monat)

Die Wüsten-Phase: immer schön durchhalten

Wüste ist symbolisch gemeint für: überwinde deine persönliche Durststrecke.

Meistens setzt irgendwann mal Frust ein, sei es mit der Technik oder mit den Inhalten.
Häufig gibt es gewisse innere Blockaden mit den Texten.
Typische Fragen können sein: Was soll ich schreiben?
Was gebe ich über mich preis? Wie textet man fürs Web?

Lass dir unbedingt helfen, wenn du nicht weiter kommst! Dies ist möglich in der Form von Interviews, und sprich mit anderen über mögliche Inhalte (ich z.B. biete Hilfe bei der Texterstellung ebenso wie Rechtschreibkorrektur an).

Hier ein paar einfache Tipps für dich zu den Texten:

  • Schreib zu jeder deiner Seiten ½ Seite Text
    (in einer Textverarbeitung)
  • Nutze deren Rechtschreibprüfung!
  • Mach viele Absätze und viele Unterüberschriften
  • Merke: Ein Satz maximal 15 Wörter
  • Stell dir immer vor, jemand liest deine Seite auf seinem Smartphone mitten in der Bahn

Die Oasen-Phase: es beginnt zu blühen…

Wenn du die ersten Bausteine hast, kann es weiter gehen.
Farben und Bilder auszusuchen macht mir persönlich mit am meisten Spaß.
Du brauchst und solltest nicht allzu viele Farben wählen.

Hier ein kleiner Tipp zu den Farben – wähle

  • 1 Hauptfarbe (eventuell Schattierungen davon)
  • 1 Akzentfarbe (für Aufmerksamkeit, Handlungsaufrufe…)
  • Je eine Schattierung von Schwarz/weiß (bzw. grau und beige)

Für die Bilder – wähle

  • Mindestens 1 Bild von dir selbst
  • Suche tolle Bilder auf Bilderplattformen wie Pixabay, Unsplash, Flickr oder Shutterstock
    (unbedingt Bildrechte beachten und angeben!)

Für die Technik empfehle ich ganz klar, das Content Management System WordPress zu nutzen.

Dies hat folgende Vorteile:

  • Kostenlos, freie Software
  • Große Community
  • Relativ leicht zu bedienen
  • Erweiterbar, flexibel
  • Gut für Google optimierbar

Die Tieftauch-Phase: Jetzt kommen die Details

Ich persönlich empfehle, dass du dir zuerst eine einzelne Seite vollständig designst.
In meinen Projekten mache ich das so, weil man sich erst mit einer Beispiel-Seite die Wirkung der Farben und Bilder so richtig vorstellen kann. Diese Seite nenne ich oft „den Prototyp“.

Hier sollten du oder dein Umsetzer folgende Punkte nicht vergessen:

  • Alle Einzelseiten anlegen, inhaltliche Details prüfen
  • WICHTIG: Immer Impressum und gut befüllte Datenschutz-Seite anlegen
  • Texte sauber für das Web formatieren (Überschriftenformate und Listen einstellen, Absätze machen)
  • Gute Überschriften und Botschaften
  • Stimmungen prüfen, Bildmotive eventuell ändern
  • Alle Bilder zuschneiden und runter rechnen (Geschwindigkeit/Ladezeit der Seite!)
  • Links und Handlungsaufrufe gut platzieren
  • SEO-Maßnahmen durchführen, falls geplant (d.h. inhaltliche Optimierung für Google), Webseite aktiv an Google melden
  • Newsletter ggf. anbinden
  • Funktionstest aller Arbeitsabläufe, Sicherungskopie und Mechanismus dafür

Fazit

  • Der Erfolg Deiner Website hängt ganz eng mit deinem Business-Konzept zusammen.
  • Deine Website muss zur Zielgruppe passen.
  • Inhalte sind wichtiger als die Technik. Natürlich soll diese aber solide funktionieren. Konzentriere dich im Zweifelsfall mehr auf die Inhalte und lass dir mit der Technik helfen, falls du damit zu lange hängen bleiben solltest.
  • Im besten Fall versteht dein Website-Umsetzer dein Konzept! Dann entsteht deine stimmige virtuelle Firma.
  • Eine Schulung solltest du so weit in Anspruch nehmen, dass du selber Texte und Bilder leicht und schnell verändern kannst.

Wenn du gern eine kostenlose Beratung zu aktuellen Fragen von dir nutzen möchtest, kontaktiere mich gerne per Mail: zu Kontakt

Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß bei der Planung,
liebe Grüße

deine Anja

Wo kommt Digitalisierung her? – Computergeschichte

In diesem Artikel möchte ich zwei Videos von den „Digisauriern“ verlinken.

Zu meiner Zeit im Deutschen Museum habe ich hier zu einigen Fragen im Interview Stellung bezogen, und ich denke, es sind schöne Themen, die dich vielleicht auch interessieren.

Was genau bedeutet eigentlich „Digitalisierung“? Fragt man Leute auf der Straße, was dieses Wort heißt, kommen Antworten wie: „elektronische Geräte.“ Oder „wenn alles im Internet vernetzt ist.“

Die eigentliche Antwort ist erstaunlich einfach:

Die komplette Playlist zum Thema findest du hier, schau gern vorbei:

Zur Playlist

Liebe Grüße mit diesem Blick in die Vergangenheit der Computer –
Anja

Was ich aus Büchern lernen durfte – meine Buchtipps

Inhaltsverzeichnis:

Hier kommen meine gesammelten Buchtipps und ein paar kleine Einblicke aus bisherigen Erfahrungen.

Ich LIEBE Bücher. Man bekommt für so kleines Geld so viele phantastische Gedanken, Weisheiten und Erfahrungen in konzentrierter Form geboten… Bücher haben mir schon sehr geholfen.

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TIPP für Lesemüde: statt dir Bücher zu kaufen, kannst du viele davon inzwischen anhören!
Suche einfach die Audiobooks, z.B. auf Audible. Im Probemonat bekommst du vieles sogar gratis. (Manchmal gibt’s Rabatt-Aktionen, wenn du schon bei PRIME bist).

BILLIGER bekommst du reale Bücher natürlich auch gebraucht auf eBay oder in der Kindle-Variante, also halte die Augen offen. Wissen war eigentlich noch nie so günstig.


Unternehmergeschichten, Biografien

Buchtipp Nr. 1 – Richard Branson: Screw it, let’s do it / Geht nicht, gibt’s nicht!

Dieses Buch las ich um 2007, als ich von BMW weg ging. Ich fand es unglaublich inspirierend. Diese Lebens- und Gedankenwelt eines der erfolgreichsten Unternehmer unserer Zeit. Branson ist Brite, und hat soweit ich weiß als einziger lebender Mensch 8 oder mehr Unternehmen in verschiedenen Bereichen gegründet.

Seine Art zu denken und Probleme anzugehen hat mich mit Ende 20 total fasziniert und mein eigenes Denken verändert. Fasziniert mich heute noch!

Und hier die ausführlichere Version des Buches oben mit der ganzen Lebensgeschichte. Hab ich mir dann auch noch gekauft (dann brauchst du das oben eigentlich nicht auch noch):

Richard Branson – Losing My Virginity, The Autobiography / die Autobiografie

Ebenfalls sehr interessant diese hier, ich hab sie alle gelesen – schließlich wollte ich auch ein paar deutsche Geschichten haben (die hier sind weniger bekannt, aber nicht weniger lesenswert):

Detlef Lohmann: …Und mittags geh ich heim. Die völlig andere Art, ein Unternehmen zum Erfolg zu führen.

Mike Fischer: Erfolg hat, wer Regeln bricht: Wie Leidenschaft zu Spitzenleistung führt.

Bobby Dekeyser: Unverkäuflich! Schulabbrecher, Fußballprofi, Weltunternehmer

Alle drei sind tolle Bücher und zeigen, dass im Anders-Machen viel Kraft und tolle Chancen liegen.

Endlich fand ich auch ein Buch einer Frau – sie hat Coffee-to-go nach Deutschland gebracht:

Vanessa Kullmann: Keine große Sache. Coffee to go oder wie man den Traum vom eigenen Unternehmen verwirklicht.

Ganz fantastisch und bewegend fand ich dieses Hörbuch – wohl eigentlich für Kinder? – über Edison:

Ute Welteroth: Thomas Alva Edison – Zauberer des Lichts: Abenteuer & Wissen

z.B. hier der Link zum Hörbuch

Ein wirklich witziges Unternehmens-Beispiel-Buch ist „Von der Schnitzel-Wirtschaft zum Rhönschaf-Hotel.“ Kreatives Unternehmertum wirklich gelebt, und hier wie in einer Fallstudie drüber berichtet. Hat sehr viel Spaß gemacht, es zu lesen:

Georg Johannes Miller: Von der Schnitzel-Wirtschaft zum Rhönschaf-Hotel: So gelingt Erfolg

…auch für alle, die sich ggf. für die Hotel-Branche interessieren.

Die folgenden beiden gehören natürlich zu den ganz großen – Elon Musk und Steve Jobs. Interessiert hat mich vor allem, wie sie ticken – ich war erstaunt zu lesen, wie schlecht eigentlich die eigenen Mitarbeiter behandelt wurden. Vielleicht muss es so sein – man muss das Maximum von allen fordern und harte Kritik üben. Vielleicht aber auch nicht? Ich dachte, sie hätten mit Inspiration geführt, statt mit Druck. Tja!

Was jedoch beeindruckend zu lesen war – insbesondere bei Musk – war das Thema „Durchhalten“. Es ist nämlich nicht so, dass den erfolgreichen alles in den Schoß viel. Sie haben nur einfach viel besser durchgehalten.

Ashlee Vance: Elon Musk – Wie Elon Musk die Welt verändert – die Biografie

Walter Isaacson: Steve Jobs – Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers

Henry Ford und Marie Curie stünden auch noch auf meiner Biografien-Liste!


Thema Vielseitigkeit

Inzwischen hat man ein Wort dafür erfunden: Scannerpersönlichkeit.
Das sind vielseitig begabte und interessierte Menschen. In unserer hoch spezialisierten Berufswelt ist es manchmal schwer, die eigene Vielseitigkeit zu leben. Besonders, wenn wir viele Seiten davon erst nach der Studien- und Berufswahl entdecken…

Du hast vielleicht Sorge, dich nur auf eines zu konzentrieren – und damit die anderen Interessen aus dem Auge zu verlieren. Die Kunst ist also, alle Interessen „unter einen Hut“ zu bringen. Vielleicht eignen sich manche als Beruf, andere als Hobby.

Ich bin überzeugt: Es ist unsere Aufgabe, alle Interessen zu leben und zu entfalten, wenn wir den Wunsch dazu verspüren. Wir müssen nur zulassen, dass dies möglich ist und ignorieren, wenn andere sagen: „Das Leben ist kein Wunschkonzert“ oder „Man kann im Leben nicht alles haben“ oder „Im Job, da muss man halt…“.

Garnichts muss, alles kann. Die Balance zwischen Kreativität und Disziplin (Wann halte ich durch? Wann probiere ich etwas Neues aus? Wie stemme ich aktuelle Projekte, ohne zu früh aufzuhören – und verliere dennoch nicht meine Bandbreite?) will trotzdem immer wieder gefunden werden.

Dazu kenne ich einerseits den Blog: Ideenhelden.com, der mir gefällt. Diana, die Blog-Betreiberin, hat es zu ihrem Business gemacht, anderen mit ihrer Positionierung und Ideen-Sortierung zu helfen.

Eine sehr bekannte Autorin aus diesem Bereich ist Barbara Sher. Offenbar sind mehr Frauen als Männer Scanner – oder sie sprechen eher darüber…

Barbara Sher: Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast


Unternehmensgründung und Selbstständigkeit

Ein Unternehmen zu gründen bzw. sich selbstständig zu machen erfordert eine große Menge Mut. Ich wollte das unbedingt machen, habe mich aber lange nicht getraut.

Wenn der Sprung ins kalte Wasser nicht auf einmal klappt (sei es der Mut, sei es das Geld…), dann, so dachte ich mir, muss ich langsam vorfühlen. Ich habe mein Angestellten-Dasein auf 4 Tage reduziert und nebenberuflich meine erste Website und meine Zeichenschule aufgezogen.

Viele Tipps dazu liefert Felix Plötz in seinem Buch zum „4-Stunden-Startup“, wo es darum geht, nebenberuflich mit kleinem Zeitbudget zu starten. Und wenn man nicht will, muss man nie kündigen und hat trotzdem ein eigenes Business!

Felix Plötz: Das 4-Stunden-Startup: Wie Sie Ihre Träume verwirklichen, ohne zu kündigen

Das nächste Buch „Kopf schlägt Kapital“ gab mir viele Anregungen, mit kleinem Geld ein Unternehmen schlau zu gründen. Anstatt alles selbst zu machen, gibt es wunderbare Möglichkeiten, aus bestehenden Bausteinen etwas zusammen zu setzen. So gibt es zum Beispiel das Thema der virtuellen Assistentin oder des virtuellen Büros – und als praktisches Unternehmer-Beispiel führt Faltin seine eigene „Kampagne“ zum Tee-Import an.

Er mietete sich via Internet einen Platz auf einem Container-Schiff, holte sich Tee aus dem Erzeugerland, und verkaufte diesen mittels Online-Shop. Und so, sagt er, kann jeder auch im Kleinen das machen, was „die Großen“ machen. Das Buch machte mir wirklich Lust aufs Gründen (auch, wenn ich nicht importiere):

Günter Faltin: Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen. Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein.

Inzwischen in einer neuen Auflage heraus gekommen ist folgendes Buch von Erfolgsautorin Svenja Hofert. Es ist ein solider Ratgeber, der vorrangig die ganzen „organisatorischen“ Themen wie Businessplan, Steuern und Buchhaltung behandelt, bis hin zu Preisgestaltung und Marketing.

TIPP: Es gibt von derselben Autorin auch noch das „Praxishandbuch Freiberufler“:

Svenja Hofert: Praxisbuch Existenzgründung. Erfolgreich selbstständig werden und bleiben

Und die lieben Steuern natürlich. Wenn schon Lektüre dazu, dann bitte so unterhaltsam und verständlich wie möglich:

Andreas Görlich: Steuern, aber lustig – Steuertipps für Existenzgründer und Jungunternehmer

Das folgende Buch ist eher schon was für fortgeschrittene Unternehmer, die sich selbst anders organisieren wollen. Am Beispiel einer fiktiven Unternehmergeschichte und dessen Unternehmensberater wird der Umbau vom gestressten Firmengründer mit Burnout hin zum erfolgreichen Unternehmer geschildert. Mit vielen konkreten Organisations- und Planungsbeispielen. Fazit hier: arbeite nicht IM Unternehmen, sondern AM Unternehmen:

Stefan Merath: Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer


Motivation und Führung

Ein tolles Buch, ich bin noch mitten drin, ist „Full Engagement“. Es beschreibt all die Dinge in Firmen, die ich immer vermisst habe.

Ich habe fast den Eindruck, in den meisten deutschen Firmen ist das Thema Mitarbeiter-Motivation noch gar nicht angekommen – oder man spricht wichtigtuerisch darüber und tut nichts dafür. Eigentlich wäre es nicht so schwierig, doch wer wird Chef? Der Menschenkenner? Nein, der Ellbogentyp! Laut Studien behindern sogar viele Chefs ihre Teams, man höre und staune.

Jedenfalls fand ich in diesem Buch viele Hinweise und Themen, von denen ich schon immer dachte: „So müsste man’s machen…“ Ein Buch über Zuhören, Ernstnehmen, Wertschätzen und Stärkensehen. Auf die Amerikanisch Art, aber mir gefällt’s!

Brian Tracey: Full Engagement! Inspire, Motivate, and Bring Out the Best in Your People

Die Gallup Organization untersucht in ihrem Consulting-Geschäftsbereich die diversen Geheimnisse hinter Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit.

Sie entdeckten vor allem eines: Talentierte Mitarbeiter benötigen tolle Manager. Ob oder ob nicht ein Mitarbeiter volle Leistung bringen kann, hängt von seinem unmittelbaren Vorgesetzten am meisten ab. Der Rest außen herum, die Werte der Firma und das Produkt, fallen in ihrer Bedeutung dagegen ab.

Und: man muss sich auf die Stärken des Mitarbeiters konzentrieren, und nicht an den Schwächen herumdoktern. Klingt zwar völlig klar, wird aber m.E. nach wie vor in fast keiner Firma verstanden und umgesetzt.

Spannendes Buch von Gallup, interessante Einblicke für mich:

Gallup: First, Break All The Rules: What the World’s greatest Managers do differently


Verkaufen und Geld

VERKAUFEN – das Wort ließ mich schaudern. Es klang fürchterlich, und ich musste an den schrecklichen Sauna-Verkäufer denken, der versuchte, uns auf einer Messe sein Produkt zu verkaufen. Völlig an unserem Bedarf vorbei.

Verkaufen hat vor allen Dingen etwas mit dem eigenen Selbstwertgefühl zu tun (ganz besonders, wenn man seine eigenen Leistungen und damit seine eigene Person verkauft). Zum anderen aber hat es etwas damit zu tun, ob ich mein Gegenüber verstehe (den potenziellen Käufer) und mich wirklich und ehrlich für seine Probleme interessiere. Also bitte keine platten Anweisungen, wie ich einen „Close“ erzwingen kann…

Was alles an spannender Psychologie dahinter steckt, ist wirklich ganz unglaublich – und wird hier von Brian Tracy unterhaltsam geschildert (ich glaub es gibt auch eine deutsche Version):

Brian Tracy: The Psychology of Selling – How to Sell More, Easier, and Faster Than You Ever Thought Possible / Verkaufs-Psychologie

Ja, und dann sind wir beim Thema „das liebe Geld“. Inzwischen habe ich ganz verblüffende Dinge dazu gelernt, und warum man Geld nur dann gut verdienen kann, wenn man eine wirklich gute Beziehung zu sich selbst hat…

Hängt der eigene Erfolg / das eigene Einkommen an den Fähigkeiten und der Leistung? Oder eher am eigenen Mindset? Warum verdient der eine so viel und der andere so wenig? Warum haben manche am Monatsende immer Schulden?

Finde es heraus und lies:

T. Harv Eker: Secrets of the Millionaire Mind / So denken Millionäre


Ängste, Selbstfindung

Das erste Buch, was ich zum Thema Ängste las, war dieses hier von Susan Jeffers. Meine Ängste hatten mich im Griff, und irgendwann merkte ich, wie sehr mich das einsperrte…

Die schönste, zugleich schwierigste und wichtigste Erkenntnis war, dass MEIN innerer Kritiker mich so klein hält. Niemand da draußen, kein anderer ist schuld an meiner Lage – und ein Opfer bin ich auch nicht. Also kann ich mich auch nicht weiter auf einer Opferhaltung ausruhen…

Den inneren Kritiker (die ganzen Dinge, mit denen wir uns meist unbewusst selber schlecht machen…) nennt Susan Jeffers die „Chatterbox“, auf Deutsch etwa so viel wie „Plapperkiste“. Irgendwann konnte ich meine Plapperkiste bewusst hören („Wieso denkst du eigentlich, du könntest das?“, „Sei doch nicht immer so ein Feigling“, „Mein Gott, brauchst du lange für solche Lappalien“, u.s.w.).

Kommt dir bekannt vor? Ich lernte einen liebevolleren Umgang mit mir selbst, lernte, die Plapperkiste abzustellen – und heute, nach mehr als 10 Jahren, war dies wahrscheinlich DER Grundstein für all mein heutiges Sein und meinen bisherigen Erfolg:

Susan Jeffers: Feel the fear and do it anyway / Selbstvertrauen gewinnen – Die Angst vor der Angst verlieren

Sehr nett und wunderbar zu lesen auch dieses Buch (Brian Tracy schrieb auch andere o.g. Bücher zu Full Engagement und Psychologie des Verkaufens – ich mag seine Bücher): Küss den Frosch!

Die Frösche sind unsere Ängste auf dem Weg zum Ziel. Ihnen müssen wir ins Auge blicken – und sie küssen J Es gibt Weisheiten, Einsichten und Übungen. Für unsere Zielerreichung, das Auflösen der Blockaden auf dem Weg dorthin, und unsere volle Potenzial-Entfaltung:

Brian Tracy & Raho Bornhorst: Küss den Frosch! Wie Sie die Angst besiegen und Ihren Erfolg verwirklichen

Ein Klassiker in der Literatur der Selbstliebe ist für mich:

Veit Lindau: Heirate dich selbst. Wie radikale Selbstliebe unser Leben revolutioniert

Ach ja, es ist so wahr… wir selbst behandeln uns oft gar nicht nett, merken es aber nicht einmal. Um uns selbst zu heiraten, wie der Autor vorschlägt, müssen wir uns erst einmal selbst lieben – radikal, wie Veit Lindau fordert. Und das heißt zunächst: alle Schwächen ansehen und sich selbst dafür verzeihen. Sich trotzdem annehmen – ebenso wie die Tatsache, dass wir es nicht gut finden, wenn wir uns selbst hassen.

Ein Plädoyer für die eigene Verantwortungsübernahme – sich selbst lieben und damit unabhängig werden vom Urteil anderer. Zugleich aber damit Inspiration und Liebe in die Welt bringen. Gespickt mit Humor und Übungen zum Nachmachen.

Sei frei, sei glücklich, sei DU – im Schatten wie im Licht – rette zuerst dich, und dann rette die Welt 😉

Noch erwähnen möchte ich hier Anthony Robbins. Die einen lieben ihn, die anderen finden’s doof. Trotzdem gehört er meine ich zu den ganz Großen in der Selbsthilfe- und Potenzial-Entfaltungs-Branche. Er geht über die Methoden der NLP, der „neurolinguistischen Programmierung“.

Wir sind, was wir jeden Tag denken. Wenn wir gezielt lernen können, anders zu denken – können wir auch anders sein! Eine sehr spannende Idee, es braucht ein wenig Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen, dann kann das aber meine ich sehr erfolgreich wirken. Mit vielen ausführlichen Erklärungen und Beispielen.

Ein Satz, der bei ihm vorkommt und mir seitdem in Erinnerung ist: „You need to BE more to HAVE more.“

Anthony Robbins: Unlimited Power. The New Science of Personal Achievement

Ein Buch mit bewegenden Episoden und jeder Menge Inspiration für ein Leben mit Sinn und Spaß bietet „Why not?“ – Warum nicht? – von Lars Amend:

Lars Amend: Why Not? Inspirationen für ein Leben ohne Wenn und Aber

Wer wirklich spirituelle Literatur sucht findet einiges bei Eckhart Tolle, mit seinem Plädoyer für das Jetzt. Ich schwanke ständig zwischen Zukunftsplänen, Begeisterung und wieder Ängsten. Immerhin – dank Yoga und langen Spaziergängen – finde auch ich immer wieder zum genau jetzigen Moment, der so nicht wieder kommen wird und mich mit mir in Verbindung bringt:

Eckhart Tolle: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart / The Power of Now


Kreativität

Julia Cameron: Der Weg des Künstlers. Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität

Dieses Buch glänzt mit leisen Tönen und zeigt uns den Weg über innere Blockaden und zu unserer Kreativität auf. Aber nicht mit Mandala-Malanleitungen – wenngleich du manchmal zum aktiven Tun aufgefordert wirst.

Aber mit spannenden Übungen und Einsichten in unser Inneres – auf andere Weise als die anderen Selbsthilfe-Bücher. Eher für Künstler und Kreative, die sich noch weiter entfalten und entdecken mögen. Auch hier kannst du deinem inneren Kritiker auf die Spur kommen.

Zu meinen absoluten Lieblings-Autoren und überhaupt beeindruckenden Menschen zählt für mich Elizabeth (Liz) Gilbert, inzwischen Erfolgsautorin und sie schreibt über ihr eigenes Verständnis von Kreativität:

Elizabeth Gilbert: Big Magic. Creative Living beyond Fear / Big Magic: Nimm dein Leben in die Hand und es wird dir gelingen.

Viel Spaß beim Lesen oder hören 🙂

Liebe Grüße – deine Anja

youtube kanal erstellen anleitung deutsch

YouTube Kanal einrichten mit tollen Features

Einen YouTube-Kanal richtig einzurichten, ist nicht ganz trivial. Viele Funktionen entdeckt man erst nach einigem Suchen. Deswegen habe ich diese Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erstellen eines YouTube-Kanals mit dem neuen Branding-Konto geschrieben.

Darin erfährst du auch, wie du den Kanal für deine Marke einrichten und alle besonderen Features nutzen kannst – Wasserzeichen, Link zur Webseite und lange Videos (länger als 15 Minuten)!

 

Kanal für Marke / Webseite konfigurieren

Um einen YouTube-Kanal zu starten, brauchst du ein Google-Konto (welches du z.B. schon hast, wenn du bei Google-Mail bist). Dann gehe auf
https://www.youtube.com/
und klicke auf den „Anmelden“-Button.

Gehe oben links auf Mein Kanal.

Im nächsten Fenster kannst du mit dem Button „Kanal erstellen“ loslegen.

Falls dein erster Kanal so heißt wie du, weil das dein Google-Name war (offenbar will YouTube das so machen…), kannst du trotzdem noch einen Kanal mit deinem Marken- oder Firmennamen anlegen. Dies kannst du unter https://www.youtube.com/account tun, während du eingeloggt bist. Klicke in diesem Fenster ganz unten auf den Link „Alle Kanäle anzeigen / Neuen Kanal erstellen“.

Erstelle hier ein so genanntes Branding-Konto, wo du deinen Markennamen oder den deiner Webseite eingibst. Der zugehörige YouTube-Kanal heißt dann auch so. Deine Kanäle kannst du immer oben rechts durchschalten.

Unter https://www.youtube.com/account_advanced kannst du deinen aktuellen Kanal zum Standard-Kanal machen, und damit auch den Branding-Kanal, so dass immer dieser nach dem Einloggen mit Mein Kanal geladen wird.

Grundsätzlich kann es auch Sinn machen, unter https://myaccount.google.com sämtliche Einstellungen zu sichten und zu prüfen.

 

Kanal mit weiteren nötigen Funktionen ausstatten

Gehe als nächstes auf https://www.youtube.com/features (während du immer noch eingeloggt bist mit deinem Branding-Konto).

Hier siehst du alle Möglichkeiten für deinen Kanal. Jetzt solltest du deine Identitätsprüfung durchführen. Du erhältst dazu einen Anruf oder eine SMS. Klicke oben unterhalb deines Kanal-Namens auf den Button „Bestätigen“, um den Anruf anzustoßen.

Dann erhältst du mehr Möglichkeiten für deinen Kanal. Weitere Infos zu deinen Kanalfunktionen findest du hier: https://support.google.com/youtube/answer/2498474?hl=de

Du kannst hier z.B. nach der Bestätigung die Monetarisierung aktivieren oder das Live-Streaming, was du für Webinare nutzen kannst (hieß vorher Google+ Hangouts on Air).

 

Kanalbilder hochladen / Kanalbeschreibung

Gehe wieder links über das Menü auf „Mein Kanal.“ Hier kannst du nun Bilder hochladen. Dein Kanalbild muss/darf ziemlich groß sein: 2048×1152 Pixel mindestens bei einer Dateigröße von bis zu 4MB!
Die empfohlene Größe ist sogar 2560 x 1440 Pixel.
Hier ist die Info allerdings etwas irreführend, da nur etwa das mittlere Drittel auf Computern zu sehen ist und der Rest nur am TV-Bildschirm! Also Achtung bei der Erstellung. Mach dein Bild einfach so groß und fülle nur das mittlere Drittel. Bei mir sah das in Gimp etwa so aus:

Für dein kleines Profilbild reichen auch 160×160 Pixel. Hierfür wirst du mit einem Google+-Account verbunden, den du haben MUSST, um deine Bilder auf YouTube zu sehen. Auch das nennt Google jetzt „Branding-Konto“. Dieses kleine Bild wird von Google teilweise automatisch kreisförmig ausgeschnitten dargestellt, also lass Randbereiche frei.

Direkt unter den Bildern gibst du noch deine Kanalbeschreibung ein. Ein Link zu deiner Webseite könnte hier unter anderem Sinn machen. So sah das bei mir dann aus:

 

Deinen Kanal mit deiner Webseite verknüpfen

Klicke ganz rechts oben auf dein Profilbild und dann auf Creator Studio. Geh zum Abschnitt Kanal, dann auf erweitert. Hier findest du die Option zum Webseite verknüpfen, damit du zukünftig in Info-Karten auf deine Seite verlinken kannst. Wenn du deine Seite eingegeben hast, wirst du zum Bestätigen aufgefordert.

Klicke auf den Link bestätigen.
Jetzt kommst du zur Webmaster-Zentrale. Folge den Anweisungen: im Wesentlichen lädst du eine HTML-Datei herunter, die du dann auf deinen Webspace hochlädst (via FTP-Client).
Diese Datei rufst du auf (mit dem angezeigten Link der Webmaster-Zentrale) und klickst in der Webmaster-Zentrale auf Bestätigen (du musst dich nur noch mit der „Ich-bin-kein-Roboter“-Aufgabe beschäftigen).

Fertig. Du bekommst danach die Info, dass alles geklappt hat. Merke dir schon mal den Link zur Search Console, der eingeblendet wird, diese ist immer nützlich.

Diese und weiterführende Infos findest du auch unter https://support.google.com/youtube/answer/2887282

 

Kanallayout anpassen aktivieren

Geh wieder im Menü links auf Mein Kanal. Neben dem Abonnieren-Feld rechts findest du ein Zahnrad. Klicke jetzt dort drauf.

Aktiviere die Option Kanallayout anpassen, indem du den Schieber nach rechts stellst. Auf „Speichern“ klicken.

In dem nun folgenden Fenster kannst du für wiederkehrende Abonnenten deine besten Videos (oder alle) anzeigen. Du kannst übersichtliche Abschnitte einfügen, z.B. für jede Playlist einen Abschnitt. Dann wird das sehr übersichtlich dargestellt.

In dem Reiter Für neue Besucher kannst du einen Kanaltrailer einstellen, um neue ZuschauerInnen zu begrüßen.

Siehe dazu auch https://support.google.com/youtube/answer/3219384

 

Eine benutzerdefinierte URL für den Kanal erhalten: Ein schöner Link tut immer gut

Um eine benutzerdefinierte URL zu bekommen, gehe auf Creator Studio –> links auf Kanal –> Status und Funktionen (oderklicke auf https://www.youtube.com/features ).
Hier gibt es unten in der Mitte das Feld für die benutzerdefinierte URL. Diese bekommst du, wenn…
…dein Konto seit 30 Tagen besteht,
du Bilder für Kanalsymbol und Kanalbild hast,
und du 100 Abonnenten bekommen hast.

(Letztere Bedingung allerdings konnte ich bei meinem ersten Kanal dadurch beschleunigen, dass ich mit einer Webseite verknüpft war. Bei mir wurde das schon bei 50 Abonnenten frei geschaltet, mit der Option, dass die URL so hieß wie die Webseite. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob das immer noch so ist).

Siehe zu den Voraussetzungen auch
https://support.google.com/youtube/answer/2657968?hl=de

 

Wasserzeichen für Branding und schnelles Abonnieren einsetzen

Unter Profilbild rechts oben Creator Studio –> links auf Kanal findest du die Option Branding. Hier fügst du nun ein kleines repräsentatives quadratisches Bildchen ein. Dieses wird automatisch in jedem Video unten rechts eingeblendet. Und jeder Zuschauer kann dich damit abonnieren, indem er da drauf klickt. Auch in eingebetteten Videos, wo der YouTube-Abonnieren-Button sonst nicht zu sehen ist!

Neben einem schönen Branding erreichst du so höhere Abonnenten-Zahlen.
Nachdem du ein Bildchen hochgeladen hast, achte auf Zeitpunkt der Anzeige und wähle daneben am Besten Gesamtes Video aus.

 

Deine besten Inhalte automatisch „herausstellen“ (in jedem Video verlinken)

Wiederum unter Creator Studio –> Kanal findest du die Optionen für Inhalte herausstellen.
Oben unter Angesagtes Video oder angesagte Playlist kannst du deine Gesamt-Playlist oder deine besten Videos als Playlist (diese Listen musst du vorher erstellen) automatisch am Ende jedes Videos verlinken lassen, so dass Zuschauer hoffentlich mehr deiner Inhalte ansehen. Sehr praktisch und zeitsparend!

 

Infokarten

Wenn du Videos hoch lädst, kannst du im Video-Manager jedem Video Info-Karten zuweisen. Diese werden rechts oben eingeblendet, wenn der Zuschauer auf das „X“ klickt. Du kannst auch mehrere Info-Karten anlegen, die dann untereinander erscheinen. Einmal im Video kannst du einen kleinen Hinweis auf die Box (bzw. einen je Box) einblenden. Du solltest allerdings im Video auch mündlich auf den Link hinweisen. Du kannst auf jede (Unter)Seite deiner Webseite verlinken, wenn du deinen Kanal mit deiner Webseite verknüpft hast! Gewinne so ganz einfach Seitenbesucher. Gib den Link aber zusätzlich in der Videobeschreibung an, möglichst innerhalb der ersten beiden Zeilen (damit er ohne Klick zu sehen ist).

Ich hoffe, mit dieser Anleitung gelingt es dir, deinen Kanal voll auszunutzen. Viel Spaß beim „Tuben“ wünsche ich dir!

Liebe Grüße
deine Anja