Abenteuerreise Webseite – oder: was erwartet mich im Web-Projekt?

„Was erwartet mich, wenn ich eine Webseite machen oder beauftragen möchte?“

Jeder erlebt die „Reise“ natürlich etwas anders. Aufregend ist es fast immer.
Typische Etappen habe ich identifiziert und für dich erklärt.

Antworten somit hier im Video und darunter nochmal zum nachlesen – Schiff Ahoi:

 

Nachlese zum Video – Schritte zur eigenen Webseite

Wenn du eine Webseite entweder beauftragen oder selber machen möchtest, gibt es einiges zu bedenken. Die meisten denken zuerst an Technik, und wie sie diese in den Griff bekommen sollen.

Tatsächlich aber gibt es einige andere Faktoren, die viel wichtiger sind und die du ruhig vorbereiten kannst, bevor du überhaupt an Technik denkst. Hier fasse ich die einzelnen Etappen der „Abenteuerreise“ noch einmal zusammen:

Die Dschungel-Phase: Hilfe, wo bin ich

Hier herrscht oft noch Chaos. Typische Fragen sind:
Was mache ich zuerst? Was soll alles auf die Seite?
Wie fange ich an? Was brauche ich alles?

Noch bevor du mit der Technik beginnst, werde dir klar darüber, für wen genau deine Seite sein soll. Tatsächlich wird das oft genug vernachlässigt. Doch genau daraus bestimmt sich, wie die Texte geschrieben werden, die Stimmung gewählt wird, und so weiter.

Finde Antworten auf folgende Punkte:

Konzept / Positionierung / Zielgruppe
z.B.
-Probleme und Bedürfnisse der Zielgruppe
-Deine / deren Werte
-Welche Emotionen soll deine Website vermitteln?
-Welches Angebot / deine besonderen Fähigkeiten (USPs)
-Preise
Gehe „notfalls“ zurück zum Business-Konzept, wenn du dies nicht klar beantworten kannst. Bevor du mit der Technik los legst. Es lohnt sich!

Überlege deine Seiten-Struktur. Begrenze diese für die Haupt-Navigation auf 5-7 Seiten.
z.B. könnten deine Hauptseiten sein:
-Start / Home
-Über mich
-Kontakt
-Angebot
-Blog

Jetzt kommen tatsächlich 2 eher technische Punkte:

Suche dir einen Namen aus (= Domain) in der Form: www.dein-name.de

Buche ein Hosting (= Speicherplatz im Netz), reservier deine Domain.
Empfehlung: Nutze All-Inkl. (Tarif PrivatPlus für 7,95€ / Monat)

Die Wüsten-Phase: immer schön durchhalten

Wüste ist symbolisch gemeint für: überwinde deine persönliche Durststrecke.

Meistens setzt irgendwann mal Frust ein, sei es mit der Technik oder mit den Inhalten.
Häufig gibt es gewisse innere Blockaden mit den Texten.
Typische Fragen können sein: Was soll ich schreiben?
Was gebe ich über mich preis? Wie textet man fürs Web?

Lass dir unbedingt helfen, wenn du nicht weiter kommst! Dies ist möglich in der Form von Interviews, und sprich mit anderen über mögliche Inhalte (ich z.B. biete Hilfe bei der Texterstellung ebenso wie Rechtschreibkorrektur an).

Hier ein paar einfache Tipps für dich zu den Texten:

  • Schreib zu jeder deiner Seiten ½ Seite Text
    (in einer Textverarbeitung)
  • Nutze deren Rechtschreibprüfung!
  • Mach viele Absätze und viele Unterüberschriften
  • Merke: Ein Satz maximal 15 Wörter
  • Stell dir immer vor, jemand liest deine Seite auf seinem Smartphone mitten in der Bahn

Die Oasen-Phase: es beginnt zu blühen…

Wenn du die ersten Bausteine hast, kann es weiter gehen.
Farben und Bilder auszusuchen macht mir persönlich mit am meisten Spaß.
Du brauchst und solltest nicht allzu viele Farben wählen.

Hier ein kleiner Tipp zu den Farben – wähle

  • 1 Hauptfarbe (eventuell Schattierungen davon)
  • 1 Akzentfarbe (für Aufmerksamkeit, Handlungsaufrufe…)
  • Je eine Schattierung von Schwarz/weiß (bzw. grau und beige)

Für die Bilder – wähle

  • Mindestens 1 Bild von dir selbst
  • Suche tolle Bilder auf Bilderplattformen wie Pixabay, Unsplash, Flickr oder Shutterstock
    (unbedingt Bildrechte beachten und angeben!)

Für die Technik empfehle ich ganz klar, das Content Management System WordPress zu nutzen.

Dies hat folgende Vorteile:

  • Kostenlos, freie Software
  • Große Community
  • Relativ leicht zu bedienen
  • Erweiterbar, flexibel
  • Gut für Google optimierbar

Die Tieftauch-Phase: Jetzt kommen die Details

Ich persönlich empfehle, dass du dir zuerst eine einzelne Seite vollständig designst.
In meinen Projekten mache ich das so, weil man sich erst mit einer Beispiel-Seite die Wirkung der Farben und Bilder so richtig vorstellen kann. Diese Seite nenne ich oft „den Prototyp“.

Hier sollten du oder dein Umsetzer folgende Punkte nicht vergessen:

  • Alle Einzelseiten anlegen, inhaltliche Details prüfen
  • WICHTIG: Immer Impressum und gut befüllte Datenschutz-Seite anlegen
  • Texte sauber für das Web formatieren (Überschriftenformate und Listen einstellen, Absätze machen)
  • Gute Überschriften und Botschaften
  • Stimmungen prüfen, Bildmotive eventuell ändern
  • Alle Bilder zuschneiden und runter rechnen (Geschwindigkeit/Ladezeit der Seite!)
  • Links und Handlungsaufrufe gut platzieren
  • SEO-Maßnahmen durchführen, falls geplant (d.h. inhaltliche Optimierung für Google), Webseite aktiv an Google melden
  • Newsletter ggf. anbinden
  • Funktionstest aller Arbeitsabläufe, Sicherungskopie und Mechanismus dafür

Fazit

  • Der Erfolg Deiner Website hängt ganz eng mit deinem Business-Konzept zusammen.
  • Deine Website muss zur Zielgruppe passen.
  • Inhalte sind wichtiger als die Technik. Natürlich soll diese aber solide funktionieren. Konzentriere dich im Zweifelsfall mehr auf die Inhalte und lass dir mit der Technik helfen, falls du damit zu lange hängen bleiben solltest.
  • Im besten Fall versteht dein Website-Umsetzer dein Konzept! Dann entsteht deine stimmige virtuelle Firma.
  • Eine Schulung solltest du so weit in Anspruch nehmen, dass du selber Texte und Bilder leicht und schnell verändern kannst.

Wenn du gern eine kostenlose Beratung zu aktuellen Fragen von dir nutzen möchtest, kontaktiere mich gerne per Mail: zu Kontakt

Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß bei der Planung,
liebe Grüße

deine Anja

Teile diesen Beitrag in den Netzwerken oder sende eine Mail mit dem Beitragsinhalt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.