Die besondere Herausforderung: Authentisch sein & Marketing für Sensible

Wenn du zu denen gehörst, für die ich hier schreibe – und denen ich mein Schaffen widme – dann willst du ohnehin nicht manipulieren.

Ich hoffe, du hast dich auch inzwischen ein Stück weit von der Suche im Außen verabschiedet, dass du nur ENDLICH die eine Anleitung für dein Marketing finden müsstest, und dann klappt es endlich.
(Wenn nicht, lies gern auch meinen Artikel dazu: der EINE Fahrplan für dein Marketing).

Vielleicht bist du schon anderen Marketern gefolgt, die selbst authentisch waren, und hast ihre inspirierende Energie gefühlt und bewundert. Vielleicht haben sie dir den guten Rat gegeben, doch authentisch zu sein. Also wirklich du.

Wenn du zu den Herzensmenschen gehörst, die selbst sensibel (oder auch hochsensibel, hochempathisch, etc.) sind, dann willst du dies gerne sein. Weil das echte dich anspricht, weil du ehrlich bist, und frei sein möchtest.

Doch warum ist genau das dann so schwer?

 

Authentisch sein und sensibel – eine gesellschaftliche Hürde. Mehr als nur ein persönliches Thema bei dir!

Wenn es dir so geht wie mir und den MEISTEN wirklich empfindsamen Menschen, dann hattest du in deinem Leben viele Probleme mit deinem ur-eigensten Sein.

In der Jugend wurdest du möglicherweise verunsichert, weil du Gruppendynamiken nicht verstanden hast, und dich ständig verbiegen musstest, wenn du dazu gehören wolltest. Die Jugend kann eine schwere Zeit sein hierfür, wir sind noch so unglaublich stark von unseren Peers abhängig.

Vielleicht hast du dich oft sehr einsam und isoliert gefühlt, oder einfach unpassend, nicht dazu gehörend. Es kann auch sein, dass du dich selbst als kompliziert empfandest oder dies immer noch tust.

Du hast möglicherweise in Partnerschaften größere Verletzungen erfahren.

Hast du tiefere Ängste erlebt – und dich selbst als Feigling oder als Versager oder als zu langsam erlebt oder beschimpft? (Ich habe das alles getan und viele andere tun es heimlich auch).

Das berühmte „dicke Fell“…

Du hast in deiner Arbeit oder deinem Umfeld vielleicht öfter zu hören bekommen, du sollst nicht so empfindlich sein oder nicht so naiv und dir halt mal ein dickeres Fell zulegen. Oder dich nicht so anstellen.

Vielleicht hast du dich auch schon (mehrfach?) in Erschöpfungsphasen befunden, nach harter harter Arbeit, und dich gefragt, ob es das alles Wert ist oder was um alles in der Welt dich eigentlich wirklich glücklich macht – und ob es einmal „leicht“ werden wird.

Sensibilität ist nicht „in“ in unserer Gesellschaft! Aber sie ist weiter verbreitet als man denkt.

Schätzungen zufolge ist etwa jeder 5. Mensch ausgeprägt empfindsam. Und wenn wir annehmen, dass viele weitere zumindest einigermaßen sensibel sind, sind das eigentlich ziemlich viele.

Doch wie tickt unsere Gesellschaft im Wesentlichen? Es geht um die Wirtschaft, den Erfolg, die Leistung, die Belastbarkeit. Das dicke Fell eben. Wer in der Arbeit weinen muss, versteckt sich schnell auf dem Klo…

 

Leistung bringen und funktionieren

Leistung sollst du bringen, funktionieren sollst du, den Chef ertragen, das Großraumbüro, die ganzen Konflikte unter Kollegen. Dazu kommen deine eigenen Ansprüche, die wahrscheinlich hoch sind. Oder als Selbständige/r versuchst du stets, allen Kundenwünschen gerecht zu werden, stellst dich selbst sogar hinten an.

Oder (falls du noch eher neu im Business bist) willst du alles perfekt machen, dennoch ist dein Marketing nicht gerade leicht und es kommen möglicherweise immer wieder Existenz-Ängste hoch. Aber klassische Gründungsberatung dreht sich nur um Businesspläne, USPs und Elevator Pitches.

Wie gesund ist dabei unsere Gesellschaft? Denn auf der anderen Seite explodieren psychische Krankheiten, psychosomatische Leiden, Burnout. Ein SICHERES Anzeichen dafür, dass wir eine gewisse Schieflage haben. Aber so weit ich sehe gilt:

Sensibel sind wir heimlich!

Wenn überhaupt, dann reden wir mit einem Psychotherapeuten oder Coach oder unter 4 Augen über unsere weiche Seite. Und erst dann, wenn es uns wirklich schon sehr schlecht geht. Wir halten sie für verkehrt, weil die Gesellschaft eben anders tickt und Sensible (noch…? Wirklich?) in der Minderheit sind.

Sehr viele Hochsensible würden ihre Eigenschaften sogar gerne „weg therapieren“, belastbarer sein. Nicht mehr so empfindlich. Nicht mehr leiden. Zumindest in der 1. Lebenshälfte wird das Leben oft als reichlich schwierig wahrgenommen, man selbst scheint so anders zu sein… Es ist auch möglich, dass man sich irgendwann selbst „auf die Nerven geht“.

Härter werden? Balance finden!

Selbst später bleibt stets diese Sinnfrage, und ich denke, der Aspekt der Balance bleibt ebenfalls immer Thema (zwischen eigenem Anspruch und Rückzug, zwischen Geld und Zeit, zwischen Leistung und Sinnerfüllung, zwischen Sicherheit und Abenteuer).

Den Forschungen über unser Nervensystem zufolge (s. meinen Test und Infos zum Thema) geht dies allerdings nicht, dieses „härter werden“. Wir sind nicht gemacht für das Abspalten unserer Gefühle, wir sind – eigentlich sogar alle – Gefühlsmenschen.

Ich habe hier nur ein paar wenige Punkte aufgelistet, die so gut wie alle (hoch-)sensiblen belasten! Es war für mich das Erleichterndste überhaupt, darüber in Sylvia Harkes Buch zur Hochsensibilität zu lesen. Dass dies für meine Persönlichkeit sozusagen „normal“ ist (jedenfalls in unserer aktuellen Gesellschaft).

Sylvia Harke möchte ich dir, am Rande gesagt, dazu wärmstens empfehlen (einfach mal googeln).

Wir sind nicht ZU empfindlich!

Wir sind also keine Versager! Genau genommen sind wir auch nicht ZU empfindlich. Wir sind feinfühlig, oft empathisch, fürsorglich, heilend für andere.

Oft vernachlässigen wir uns selbst oder überlasten uns, was sicher zum großen Teil an den vielen Botschaften liegt, die wir dazu unser Leben lang von außen hören oder spüren. Es gibt jedenfalls nirgends eine Lebensanleitung für den Umgang mit uns!

(Bzw. doch, gibt es 🙂 Nur, wir kennen sie oft nicht. Ich habe alle Antworten in den Ratgebern zu Hochsensibilität entdeckt für mich und mich endlich gesehen und anerkannt. Aber auch sämtliche Bücher rund um Selbstliebe, Awareness und Leben in Balance sind natürlich hilfreich, und so langsam sehe ich da einen Trend wachsen…).

Im Grunde sind wir großartig und wunderschön und gesegnet mit Talenten – die wir jedoch nur voll ausbauen können, wenn wir uns selbst kennen und annehmen lernen.

Jetzt schauen wir nochmal darauf, was das nun heißt, wenn du authentisch sein willst:

Wenn du plötzlich deine zarte Seite zeigen sollst

Authentisch heißt ja im Grunde einfach: echt sein.

Wenn du nun in deiner Eigen-Art echt sein willst, hieße das stets auch: Verletzlichkeit. Du hast gelernt: sanft, empfindsam macht dich verletzlich. Weniger leistungsfähig, empfindlicher, unpassender. „Mach dich nicht angreifbar“ – ist immer irgendwie das, was wir gelernt und erfahren haben. Schütze dich, sagt dir dein Instinkt.

In den allermeisten Fällen haben wir uns selbst noch NIE wirklich so gesehen oder wert geschätzt, wie wir sind. Da ist ein echter großer und schwerwiegender Konflikt im Gange, und sehr sehr oft hast du keinen ausgeprägten Selbstwert oder gar Selbstliebe.

Du kämpfst im Grunde laufend gegen einen Teil von dir an. (Falls du noch auf der Suche nach Leichtigkeit bist: dann geht jetzt schon mal ein Fingerzeig nach oben 😉 ).

KEIN WUNDER, dass so viele, mit denen ich arbeite, an einem Problem beim Texten oder veröffentlichen von Inhalten für SocialMedia leiden! Das habe ich nun oft gesehen, und irgendwann weiter durchdacht. Denn das waren alles sehr intelligente – meistens – Frauen und des Textens prinzipiell absolut mächtig. Also musste die Antwort anderswo sein.

Texte schreiben? Garnicht so einfach!

Es ist eines der wirklich häufigen Themen, dass Texte schreiben so schwer fällt. Das liegt daran, dass hier in Worte gefasst werden soll, worum es bei dir geht. Wer du bist.

Bringe dies zusammen mit dem, was ich jetzt hier geschrieben habe, und du wirst begreifen, dass dies mit einem TIEF SITZENDEN KONFLIKT in dir selbst zusammenkommt, den du in vielen Fällen noch gar nicht vollständig verstanden oder gelöst hast! Kein Wunder, dass mit dem Marketing auch die SPRACH-LOSIGKEIT und das Gefühl von Schwere bei dir entstehen.

Dich zeigen. Genau das, was du dein Leben lang schon nicht konntest / durftest / mit Schmerz verknüpft war. Du hältst dich ja selbst nicht für schön genug, oder liebenswert genug, oder wertvoll genug… jedenfalls bleiben mindestens Zweifel, meist sind sie stärker, als dir bewusst ist.

Überlege mal, was das genau bedeutet. Wenn du von Marketern lernst, die extrovertiert sind, und laut, und denen gern jedes Mittel recht ist (nicht allen, aber doch einigen)… Oder solchen, die offenbar keine Probleme mit dem Selbstwert haben (gut, haben sie vielleicht, aber nicht so auf diese tiefsitzende Weise wie du), und authentisch rüber kommen.

Kaum einen, den ich da draußen sehe von den „Lauteren“, halte ich für wirklich (hoch)sensibel.

Verstehe mich richtig: die sind alle ja nicht falsch. Sie sind nur ANDERS als du.

Wenn du anders bist als deine Marketing-Berater

Oft verstehen deine Berater deine Probleme oder deine „Langsamkeit“ gar nicht, oder halten dir eben öfter vor, was du nicht alles tun sollst an Aktivitäten im Außen. Jetzt setz dir endlich Ziele und werde aktiv! Arbeite deinen Redaktionsplan ab! Solche Dinge.

Das kann auf Dauer deinen Selbstwert sogar weiter runter ziehen. Weil: es hängt nicht an deiner Disziplin oder deinem Willen…

Ich hoffe, du siehst, was ich sagen will. Die Themen Selbstakzeptanz, Selbstwert, Selbstliebe, sich-zeigen, authentisch sein u.s.w. kommen bei dir in einer brisanten Mischung aufeinander.

Ist aber natürlich extrem spannend und für dich möglicherweise lebens-verändernd, dich genau mit diesen Themen in Kombination zu beschäftigen (weshalb mich meine Arbeit wohl nicht umsonst dorthin geführt hat).

Es geht nicht nur um Glaubenssätze…

Übrigens: meist hilft dir das einfache Angehen von Glaubenssätzen mit gegenteiligen positiven Affirmationen nicht wirklich weiter. Helfen tut es, aber eher oberflächlich und kurz.

Dein Konflikt ist meist bedeutend persönlicher und tiefer. Die Emotionen spielen eine entscheidende Rolle. Du hast hier schon DEIN LEBEN LANG ein Thema.

Also: authentisch wärst du empfindsam und einfühlsam. Du hast einen soften Kern, du wünschst dir echte Verbindungen, möchtest echte Hilfe sein. Genau das wärst DU. Du lebst eigentlich für: die LIEBE.

Aber die Welt war so nicht zu dir. Das jetzt auch noch öffentlich zeigen auf der Website?

 

Das gespaltene Verhältnis zum Marketing

70% der sehr empfindsamen Menschen sind selbst introvertiert…

Wenn es dir nur halbwegs so geht wie mir mit „Online-Marketing“, oder überhaupt mit Marketing, dann hast bzw. spürst du ein gespaltenes Verhältnis dazu. (Obwohl ich extrovertiert bin, habe ich sämtliche geschilderten Konflikte aus erster Hand bei mir erlebt und inzwischen jetzt oft identifiziert, auch bei anderen).

Ein paar Fragen und Verunsicherungen könnten zusätzlich zum Hauptkonflikt sein:

  • Kann ich „Manipulation“ völlig weg lassen. Oder brauche ich es nicht doch? Ich soll den Menschen klar machen, warum sie sich genau JETZT für mich entscheiden sollen…
  • Ich soll dauernd in den Online-Medien präsent sein?? Das ist überhaupt nicht mein Ding! Ständig posten, Fragen beantworten. Was ist mit meinem Rückzug, ich muss mich auch schützen…
  • Oh Gott. Das und das und das an mir sieht nicht gut aus… die Stimme passt nicht, die Haut (oder was immer es bei dir ist).
  • Du sollst dich eng positionieren. Aber du bist total vielseitig… du willst das auch nicht aufgeben. Selbstkonflikt vorprogrammiert.
  • Geld annehmen, Preise sagen. Ein Graus oder jedenfalls immer schwierig…
  • Eigener Druckaufbau und Perfektion (s. unten)

Viele weitere solcher „Kleinigkeiten“, moralischen Konflikte, Missverständnisse mit dir selbst weil du nicht „vorwärts“ kommst („ich bin faul und träge“…) können weiter eine Abwärtsspirale deines Selbstwertes zur Folge haben. Faul sind sensible Menschen nun wahrlich so gut wie nie, fast alle sind von Natur aus leistungsbereit und wollen ihr Bestes geben.

Habe Geduld für dich selbst. Geh weiter – Schritt für Schritt.

Bitte: Schluss damit! Dein Weg führt durch dich hindurch, zur LIEBE die du ohnehin so stark hast, über die Selbstheilung und SELBSTLIEBE (die du sicherlich wirst aufbauen dürfen) hin zu einem möglichen authentischen Marketing.

Mit Geduld. Über mehrere Etappen. Es ist wie auf einer Spirale, in deren Mitte du und deine ganz eigene Entwicklung stehen. Du darfst und sollst dich liebevoll kennen lernen, dann gibt es für dich einen Weg zum Sich-zeigen, zur echten Freude und Leichtigkeit. Zur ECHTHEIT.

Nur bitte erwarte auch nicht, dass die Antwort allein in irgendwelchen Marketing-Strategien oder Tools liegen könnte, wenn du dich hier schon wiedergefunden hast 🙂

Die Suche im Außen, damit es endlich „leicht“ wird, ist oft nur ein Labyrinth, dessen Zentrum wir meiden.

 

Dein doppeltes Verhältnis zur Perfektion

Auch dies erwähne ich hier, weil es oft mit unserem Authentisch-sein zu tun hat, und weil es eine der größeren Hürden darstellt…

Was ist das also mit dem Perfektionsstreben von sensiblen oder hochsensiblen Menschen?

Perfekt ist einfach schön!

Einerseits wünschst du dir einfach Harmonie, und etwas Perfektes erscheint dir harmonisch. Und du suchst nach dieser Schönheit. Du willst es so gut und schön machen wie möglich. Meist wirst du für Dinge ein wenig länger brauchen als andere – dafür hast du Ergebnisse, die mit Herz und Liebe gemacht sind. Wunderbar.

Andererseits versuchst du laufend, diverse obige Konflikte durch harte Arbeit zu kompensieren oder auch, dich hinter Leistung zu verstecken.

Sehr oft sehe ich in diesem Zusammenhang, dass die Website oder Texte ewig und ewig nicht zu einer Veröffentlichung gelangen, weil sie eben NIE den Grad absoluter Perfektion erreichen (können). Oder manchmal verzettelst du dich vielleicht in deinem Alltag, und nichts wird je richtig fertig, was sehr frustrierend sein kann.

Perfektion ist aber auch: sich verstecken…

Perfektion kann auch wie ein Zwang oder eine Blockade sein – und oft willst du das, was du eben nicht authentisch zeigen kannst (aus dem starken Konflikt wie oben erklärt heraus) dadurch ausgleichen.

Gar nicht selten sehe ich dann „hoch professionelle“ Darstellungen auf der Website mit zig Ausbildungen, Zertifikaten, abstrakten wissenschaftlichen Studien, die zitiert werden und dergleichen mehr. Methoden werden erwähnt und – bestenfalls – beschrieben, die dir mehr sagen als deinen Interessent*innen. Viel Geld wird in das Website-Design gesteckt.

Ich habe nichts gegen professionell! Mir geht es nur darum: das ist eben alles NICHT emotional und auch nicht sehr authentisch. Es zeigt DICH nicht.

Wir sollten sehr genau hin schauen, was wir da tun.

Menschen ohne Emotionen erreichen zu wollen über die so genannte Professionalität, noch dazu, wenn du selbst sehr empfindsam bist, führt entweder zu nur wenigen Kunden, oder oft zu den Falschen. Auch die schönste Hochglanz-Broschüre mit den perfektesten Bildern berührt noch lange nicht die Herzen anderer.

 

Zum Abschluss – denk an die Tiere…

Weitere Infos findest du in meinem „Emotional Marketing“ Angebot oder meinen anderen Artikeln.

Abschließen möchte ich hiermit:

Es ist für dein gesamtes Leben, nicht nur dein Business, absolut gewinnbringend, dich wirklich mit DIR auseinander zu setzen, auch wenn du vermeintlich nach einem „leichten“ Weg und einer Anleitung von außen suchst.

Richtig gutes Marketing als Herzmensch hängt mit deinem reichen Inneren zusammen, und kommt NIE von außen. Hingegen kannst du selbst hier ein sprudelnder und intuitiver Quell werden!

Noch eine Sache: viel viel schlimmer, als zu polarisieren, oder emotional rüber zu kommen, ist das, was vielfach passiert: Stell dir vor, dein Wunschkunde kommt auf deiner Website vorbei. Und erkennt dich nicht annähernd als seine Lösung, weil er was echtes, tiefes und eine wirkliche Berührung sucht.

Die weiche Bauchseite schafft auch Vertrauen

Denke auch mal an Hund und Katze, vielleicht hast du selbst ein Haustier. Wenn sie ganz entspannt sind und im Vertrauen, wenden sie uns ihre weiche Bauchseite zu. Wie empfindest du das? Es ist ein Moment von Vertrauen und Nähe.

Falls schon immer Menschen aus deinem Umfeld deinen Rat gesucht haben (gilt oft für begabte Coaches): haben sie dich nicht vorher in authentischen Momenten erlebt, als du kein „Marketing“ machen musstest?

Was wäre, wenn andere (die passenden, nicht alle…) dich für deine Empfindsamkeit lieben würden? Wenn sie sich freuen würden, einen Teil deiner Bauchseite zu sehen, wenn sie sich dadurch mit dir verbunden fühlen würden? Was wäre, wenn du ihre eigenen Empfindungen spiegeln könntest, und sie sich dadurch verstanden und angezogen sähen?

Was wäre, wenn genau DU die Welt damit wirklich besser machen könntest, und wenn andere nur darauf warten, DICH wirklich kennen zu lernen?

Wenn du endlich Liebe geben kannst ohne diese Zensur?

Was wäre, wenn du dich selbst dafür lieben könntest?

Liebe Grüße sendet dir

Anja

Dein innerer Kompass & dein Marketing. Wie hängt das zusammen?

Wir alle haben in uns diese Richtung.

Eine Richtung, von der es sich gut anfühlt, dorthin zu gehen. Manchmal ist sie verschüttet vom Alltagsstress, von Sorgen, oder von Ängsten – besonders, wenn wir das Urvertrauen verloren haben, zweifeln, ob für uns „genug“ da ist. Oder, wenn wir zweifeln, ob wir selbst wirklich gut genug und wertvoll genug sind.

Dein innerer Kompass

Oft wird dieses Phänomen „innerer Kompass“ genannt, wie ein Instrument, das wir anblicken können, um die Richtung zu sehen. Aber auch die Worte Urvertrauen, Gott, Liebe, das Universum, oder: die höhere Ebene sind z.B. Begriffe dafür oder meinen ähnliches.

Sich dem inneren Kompass anzuvertrauen, ist manchmal gar nicht so leicht. Oder – es wäre leicht, der leichteste Weg sogar. Aber unser Verstand und unser Ego schalten sich laufend ein, wir haben so viele Einflüsse, Ideen, Vorstellungen und auch Ansprüche von außen eingesagt bekommen, die oft einfach lauter sind.

Wir folgen teils verbissen einem Weg, von dem wir spüren, dass er „eigentlich“ gar nicht so gut tut. Wir fühlen uns zu dies und jenem verpflichtet – oder haben uns irgendwann selbst verpflichtet.

Und dennoch – wir können jederzeit auf den Kompass blicken, die Richtung wieder erspüren. Sie ist immer da. Wenn wir ehrlich und offen mit uns selbst sind.

 

Was hat das jetzt bitte mit (Online)Marketing zu tun?

Ja, und beim Marketing habe ich da gewisse Parallelen entdeckt.

Man kann entweder versuchen, ganz vielen Anleitungen zu folgen, alles „richtig“ zu machen, alles vom Kopf her zu durchdenken.

Oder: wir können kommunizieren, was vom Herzen kommt.

Ich selbst – und auch viele andere – haben oft lang und hart an ihrem Marketing gearbeitet. Damit meine ich konkret: Aufwändige Facebook-Fanseiten, lange geplante Google-Anzeigen, Postings in Social Media mit langen Blog-Artikeln dahinter. Viel vom Kopf geplantes. Auf Perfektion ausgelegtes. Was wir „denken“, was gut ankommt.

Geschrieben teils unter Anstrengung – oder jedenfalls nicht unbedingt aus einem inneren Fluss heraus.

Und wie kommuniziere ich stattdessen von Herzen?

Und dann habe ich immer wieder andere Postings gesehen. Im Bekanntenkreis bzw. bei Business-Freundschaften.

Einmal postete eine, sie habe eigentlich das ständige Posten satt und dieses Verpflichtungsgefühl dahinter. Und erhielt unglaublich viele Reaktionen, dass es anderen genauso ginge – zu ihrem eigenen absoluten Erstaunen.

Eine andere postete ihre 3 wunderbaren Schlüssel zu innerer Zufriedenheit, die sie gefunden hatte. Und sofort meldeten sich 10 Menschen für ihre Mailing-Liste an.

Wiederum eine andere schrieb einen inspirierenden Gedanken, den sie im Urlaub am Strand hatte.

Es sind oft die einfachen kleinen Dinge

Es sind diese einfachen, diese kleinen Dinge. Das, was dir gerade im Moment durch den Kopf und durch das Herz strömt. Wobei sich ein Fokus auf Positives und Inspirierendes lohnen kann – aber auch schwierige Themen können interessant sein. (Lediglich Beschwerden über andere würde ich ausnehmen wollen als geeignet).

Oft sind es diese einfachen Dinge, die uns dann fast wie von selbst in den Sinn kommen – authentische, aus dem Moment heraus geborene Gedanken. Die auftauchen, wenn wir uns dem Kompass folgend auf unserem Weg befinden (und ich sage bewusst nicht, dass wir dabei bereits an irgendeinem Ziel stehen müssen oder sollen).

Oft ist das Teilen von aktuellen Gedanken, Problemen, Hürden und Inspirationen sehr verbindend.

Und wenn du also keine Vorstellung hast von dem, worauf es bei Online-Marketing ankommt: betrachte es einmal von dieser ganz einfachen Seite aus. Es muss nicht kompliziert sein, du musst kein Profi im Marketing sein. Einfach nur DU sein reicht schon. Oder geht sogar besser.

Und gerade auf einem Netzwerk wie z.B. Facebook kann dies viel besser funktionieren. Aber auch mit Blog-Artikeln.

 

Dich in eine inspirierende Stimmung versetzen

Eine gute eigene Energie ist natürlich immer entscheidend. Inspiration, Liebe und das Einbringen deiner eigenen Werte und deines Mehrwerts für die Welt sind die höchsten „Schwingungen“, auf denen wir kommunizieren können.

Es kann daher lohnend sein, Posts oder Artikel z.B. nach einer morgendlichen Meditation oder nach dem Yoga entstehen zu lassen. Das ist auch ganz etwas anderes, als nach einem Redaktionsplan zu verfahren (vlt. magst du ja das Konzept eines festen Redaktionsplans. Dann ist das natürlich ebenfalls ein Weg).

Manchmal ist nur ein Redaktionsplan weit weg von dem, was uns gerade WIRKLICH beschäftigt. Der Fluss folgt nun mal keinem Plan… J

Machst du das, wovon du im Kopf denkst, dass es gerade sinnvoll wäre – oder machst du das, von dem du fühlst, dass es spannend, inspirierend, glückbringend, interessant oder herausfordernd ist?

Und wenn dein Leben und dein Business in einer Harmonie miteinander sind, dann ist das eine mit dem anderen verbunden, und was für dich gerade wichtig ist, kann es auch für dein Business und andere Menschen sein.

Ein kleines Mantra für dich

Ein schönes Mantra dazu aus einem Yoga-Video, was mir aus irgendeinem Grund gerade spontan hier einfällt:

ICH HABE GENUG. ICH TUE GENUG. ICH BIN GENUG.

Erinnere dich einfach, wofür du mit deinem Business angetreten bist, warum es dir Freude macht, wie es anderen hilft, und wo deine Begeisterung ist. Dann ist dein innerer Kompass aktiv. Und dann wirst du relativ einfach auf wunderbare Inhalte für deinen Content und dein Marketing stoßen. Weil du am Kern der Sache bist. Weil du bei DIR bist.

In diesem Sinne: lass es leuchten!

Auf dein erfüllendes Business – liebe Grüße,

deine Anja

Ein erfüllendes Business statt „Werde reich über Nacht“

Wir bekommen aktuell laufend Werbeanzeigen vorgehalten, wo es stets darum geht, in wenigen Wochen oder Monaten zum 6-stelligen Business zu gelangen. Oder wo wir hören „mit genau dieser EINEN Methode wirst du es schaffen…“.

Ich bin jetzt einige Jahre in dem Business unterwegs, habe zunächst eine Online-Zeichenschule mit YouTube-Kanal gegründet. Inzwischen mein Webbusiness mit Herz, wo ich Menschen direkt bei vielen Belangen rund um ihre Website und ihrer Selbstentfaltung helfe.

Und während mich am Anfang die o.g. Dinge noch gelockt und fasziniert haben, habe ich inzwischen so viel mehr dazu gelernt…

Ich betrachte jetzt alles aus einem anderen Blickwinkel. Einfach nur schnell viel Geld machen wollen, hat nichts mehr mit dem zu tun, was ich heute gern lehren, weitergeben und wobei ich unterstützen möchte. (Abgesehen davon, dass dies eine Illusion ist.) Ich bin ein Stück mehr aufgewacht.

Einiges von dem, was mir so wichtig ist, habe ich hier zusammen getragen, und ich möchte dir in diesem Zusammenhang auch erklären, was mein Business für mich bedeutet, und führe dies als Beispiel an:

 

Die eigenen Talente erkennen, Berufung (weiter)entwickeln, Selbstwirksamkeit spüren

Ich glaube zutiefst daran, dass jede/r von uns einzigartige Talente und Gaben mit auf den Weg bekommen hat.

Manche spüren schon früh ihre Richtung, manche später. Doch es ist nie zu spät, sich selbst neu zu (er)finden. Es ist auch nie zu spät, in unser Mosaik des Lebens weitere Steinchen aufzunehmen, die wir unterwegs entdecken, und die wahrscheinlich schon immer Teil von uns waren.

Aber vielleicht noch nicht in unser Bewusstsein vorgedrungen sind im aktuellen Lebens(ver)lauf.

Wir finden uns dann, wenn wir bereit sind, uns unserem Herzen zu öffnen. Wir alle tragen unsere Antworten in uns, davon bin ich überzeugt.

Wenn wir die Stimme unserer Seele hören, wenn wir ihr folgen, wenn wir die Intuition wieder zulassen und uns erinnern, wer wir sind – dann werden wir in unsere volle Selbstwirksamkeit gehen und diese zum Wohle aller einbringen.

Mein Beispiel: Ich persönlich möchte diesen Prozess unterstützen, für Klarheit und für Visualisierung sorgen. Ich tue dies mit dem Medium der Webseite, die für mich nichts anderes darstellt als ein großartiges Kommunikationsmittel.

Der Prozess, eine Website (weiter) zu entwickeln, führt uns an die Aufgaben heran, uns zu zeigen, unseren Mehrwert zu formulieren, unser Selbstbewusstsein zu stärken und Farben und Bilder zu finden, die zu uns passen.

Ich sehe mich daher ehrlich gesagt weniger als Designerin und Technikerin (wenngleich ich dies gern mit umsetze, damit daraus keine Hürden werden). Sondern ich bin vielmehr eine „Übersetzerin“, Strukturgeberin. Und ich helfe auch beim Sortieren, ordnen, finden.

Je eher wirklich WIR auf unseren Kommunikationsmedien zu erkennen sind, desto eher und umso leichter ziehen wir auch die richtigen Kunden an – welche ja nichts anderes sind als jene Menschen, denen genau wir am besten helfen können und für die wir da sind.

Je jünger dein Business noch ist, desto schwieriger ist es oft, den Mut zum authentischen Sich-Zeigen aufzubringen. Doch das macht nichts – es darf genau die Zeit brauchen, die du brauchst. Für mich sind Webseiten niemals wirklich „fertig“, weil auch wir es nicht sind.

In diesem Sinne glaube ich inzwischen sogar an die Perfektion, die dem Unperfekten innewohnt…

Ich glaube an unser stetiges Wachstum, an unser Erwachen, und die Freude, die diesem Prozess folgt. Manchmal gehören auch „Wachstumsschmerzen“ und Ängste dazu, welche sich sehr oft – und für mich anfangs unerwartet! – beim Erstellen von Websites zeigen.

Ich habe gelernt, dass dies normal ist. Und wenngleich ich keine Psychologin und kein Coach im eigentlichen Sinne bin, ist es wichtig, dass ich diese Ängste verstehen und tragen helfen kann.

Der wichtigste Punkt also, noch weit vor Geld, ist: die eigenen Stärken, die Berufung leben, die Lebensaufgabe(n) finden. Geld wird dieser Begeisterung folgen.

 

Tiefen Sinn stiften und empfinden

Mit einem Business von innen heraus werden wir immer tiefen Sinn stiften und unser Leben als wertvoll und sinngebend empfinden.

Um dies wirklich in der vollen Tiefe tun zu können, ist es aus meiner Sicht sehr wichtig, dass wir uns ganz und gar für das Leben und uns selbst öffnen. Das ist nicht immer einfach.

Wenn wir sehr sensibel sind, mag es manchmal besonders schwer erscheinen. Dennoch wohnt der Empathie, gerade bei allen Coaches, Lehrern und Weisen, eine große „Magie“ inne.

Ich sehe es als – möglicherweise lebenslange – Aufgabe an, uns selbst mehr und mehr zu entdecken, zu finden und zu spüren. Und dies dann den anderen, die uns brauchen, zu Teil werden zu lassen.

Mein Beispiel: Ich selbst möchte dabei helfen, dass allen, die es wollen, dafür auch alle heutigen (technischen) Kanäle zur Verfügung stehen.

Ich habe allerdings bereits erfahren, dass es jenseits der „fest verdrahteten“ Kanäle Bahnen gibt, die anders funktionieren. Und wenngleich ich nicht weiß, wie genau, sind diese sehr mächtig.

Ich glaube an die Herz-Verbindungen zwischen Menschen. (Und allein die Klarheit, die der Prozess einer Website-Gestaltung und –Strukturierung bringt, hilft hierbei. Dies ist somit mein persönliches Schaffensfeld geworden, welches vielseitige Möglichkeiten bietet.)

Ich möchte dir helfen, genau diese Herzverbindungen optimal herstellen zu können.

Welche Herzverbindungen erschaffst du? Wofür bist du hier? Stehst du am Anfang oder inmitten deines wunderbaren Mosaiks? Sinn stiften, sinnvoll leben. Die 2. Zutat beim erfüllenden Business.

 

Angebot passend zu sich selbst und den optimalen Kunden „schnüren“

Aus dem bisher Gesagten ergibt sich für mich, dass wir alle ein Angebot erschaffen können, welches uns genau ermöglicht, unseren Sinn optimal zu erfüllen.

Manchmal dauert das ein bisschen. Meistens. Die Idee, innerhalb weniger Monate „reich“ zu werden, macht keinen Sinn. Was wir geben können, steht in Zusammenhang zu unserem eigenen inneren Wachstum. Aber auch das, was wir zu empfangen bereit sind! Diese Entwicklung vollzieht sich ein Leben lang.

Wachstum folgt immer den Jahreszeiten, besteht aus dem Explodieren von Kraft und Fülle, um sich dann wieder in eine Ruhephase zurück zu ziehen, sich zu erholen. Um erneut einen Zyklus zu beginnen, und immer so fort.

Und so erlebe ich inzwischen auch die Selbstständigkeit. Und letztendlich: unsere Webseiten und unser Angebot. Wenn wir sie als lebendiges Kommunikationsmittel und Teil unserer Plattform des Wachstums begreifen.

Wir machen Erfahrungen mit unseren Kund*innen, mit dem, was wir geben können. Wir erleben, was wir bewirken können, wenn wir auf „die Richtigen“ treffen. Was wir wirklich zu tun im Stande sind, lernen wir oft erst im Laufe der Zeit. Manchmal spüren wir es, und doch fühlt es sich so groß an.

Und wir lernen, wann wir selbst Ruhe brauchen, welche Teile wir wieder los lassen möchten, und auch, wer nicht zu uns passt. All dies ist OK. All dies ist Teil des Prozesses.

Und so darf und wird alle Kommunikation mit uns reifen (und ich helfe z.B. gerne, die zum aktuellen Zeitpunkt maximal mögliche Klarheit und Visualisierung und „Betextung“ herbei zu führen, was ich am Anfang gar nicht wusste…).

Worte sind mächtig. Webseiten-Texte sind es. Worte verhelfen zu innerer und äußerer Klarheit.

Es geht immer darum, dass unser Angebot zu uns und zu jenen Menschen passt, die es am dringendsten brauchen. Dass die anderen sich dabei erkennen, und zu uns finden. Dabei geht es stets auch um die eigenen Bedürfnisse, Talente, Vielseitigkeiten. Wie können diese verwoben werden? Wem genau helfen sie am meisten?

Doch auch die Form und die Menge, in der wir dies geben können, so dass wir selbst dabei in Balance bleiben, sind wichtig. Damit nicht Erschöpfung eintritt oder wir uns verausgaben. Damit wir stets genügend freien Raum zur Inspiration haben.

Unser Angebot also muss zu unseren besten Kund*innen, jedoch immer auch zu uns selbst passen. Thema hier auch: Selfcare.

 

Optimale Kunden finden und richtig ansprechen

Diesen Punkt habe ich bereits erwähnt, doch führe ich ihn noch einmal eigens an.

Wir sind nicht für jeden da, und wir merken: nicht jeder schätzt uns in gleicher Art und Weise wert. Das ist OK. Wir Menschen unterscheiden uns.

Doch je eher wir genau wir sind, und uns so auch zeigen können, desto eher finden wir die Richtigen. Rein strategische Überlegungen, so stelle ich immer wieder fest, führen nicht zu einem wirklich erfüllenden Business. Auch hier sind unser Herz, unsere Intuition, und unsere Offenheit unsere wichtigsten Begleiter.

Und der Mut, Nicht-passendes weiter ziehen zu lassen. Wir müssen nicht jeden Kunden annehmen, nicht jedem gerecht werden. Wir dürfen uns bewusst werden, wer wirklich passt. Viele leben das nicht so, was leicht in Stress endet und in Projekten, die dann keine Seite wirklich zufrieden stellt.

Mein Beispiel: Für „meine“ Webseiten und Online-Projekte, die ich begleiten darf, gilt: ich möchte die Dinge nicht für dich festlegen, sondern dir helfen, das Deine zu finden. Das zieht sich normalerweise von den Inhalten bis zur Gestaltung: die Webseiten, die meiner Arbeit entsprungen sind, sind so verschieden wie meine Kund*innen.

Sehr sehr viele fotografieren selbst und bringen ihre eigenen Bilder, Vorstellungen und Farben mit. Es kann immer nur ein gemeinsamer Gestaltungs- und Schaffensakt sein. Denn es geht um dich.

Optimale Kund*innen ansprechen zu können ist wesentlicher Bestandteil unseres erfüllenden Businesses, und hängt interessanterweise mit unserer Eigen-Kenntnis und auch unserem Selbstwertgefühl zusammen.

 

Gut davon leben können

Je sensibler, empathischer und idealistischer du bist, desto schwieriger kann es sein, Geld anzunehmen.

Doch die allumfassende Balance gilt auch hier. Geld ist Energie. Wenn du Energie hinaus gibst, darfst du Energie empfangen. So ist es gedacht. Und so macht es für mich Sinn.

Für mich gehören zu einem Business daher immer auch vernünftige, gute Einnahmen. Genaue Zahlen finde ich nicht wichtig und kann jede/r für sich selbst setzen.

Beide Extreme finde ich eher unpassend – die die ganz schnell reich werden wollen, weil sie dahinter ihre Freiheit sehen (die meines Erachtens nach so nicht erreicht wird). Und dann auf der anderen Seite die, die an der untersten Grenze bleiben und Geld irgendwie komisch oder gar „blöd“ finden.

Nur: an arm sein ist nichts edel oder gut. Für mich gehört zu einem Business auch, dass es (mindestens!) so viele Einnahmen generiert, dass wir locker davon leben können, es für Vorsorge und Anschaffungen reicht, wir mal Urlaub machen können und wir keinen äußeren Mangel haben.

Wenn wir einen Mangel im Außen haben, so ist es oft genug ein Spiegel unseres Inneren, weshalb es wichtig ist, dem Thema Geld nicht auszuweichen. Wir sollten uns sogar höchst aktiv damit beschäftigen.

 

Sehr viel Spaß haben und Freude empfinden

Dies ist für mich die allerwichtigste Zutat. Meiner Meinung nach ergibt sich dies, wenn die bisher gesagten Komponenten passen.

Es ist wie ein großes Puzzle unseres Lebens. Äußerer und innerer Reichtum gehen Hand in Hand.

Äußerer Reichtum allein ist möglich – aber nicht wirklich erfüllend.

 

So viel Zeit haben, wie du benötigst

Auch dies finde ich wichtig. Natürlich können wir Launches planen, Skalieren, Strategien verfolgen. Des Öfteren habe ich bei mir und anderen hier große Erschöpfung erlebt.

Manchmal machen wir uns selbst Druck, und wir wollen schnell oder perfekt sein.

Doch gönne dir auch Zeit. Denke an die natürlichen Wachstumsphasen. Lade auch deine Akkus wieder auf. Nimm die Sonne wahr, wenn sie da ist. Ruhe, wenn du ruhen möchtest.

Genug Zeit und Raum benötigst du auch zwischendrin immer wieder. Ich selbst oft mehr, als mir bewusst ist (ich bin nun schon 2x in meinem Leben sehr nah an eine große Erschöpfung heran gehetzt und weiß, wovon ich spreche…).

Zeit haben. Zeit ist wichtig, Ruhe und (Frei)Raum sind es ebenso. Es kann daher nicht darum gehen, immer nur zu leisten und zu funktionieren.

 

Marketing betreiben, das zu dir passt und Freude macht

Am Anfang wollte ich, dass es schnell geht. Marketing war eher lästig – und so schrieb ich eher lustlos Artikel oder machte Postings auf SocialMedia, immer nur mit dem Gedanken, doch jetzt schnell viele Leute zu erreichen.

Und was soll ich sagen. So hat es weder funktioniert, noch die Leute wirklich erreicht, noch hat es die Herz-Verbindungen aufgebaut, die ich heute so schätze.

Marketing ist rein gar nichts anderes als deine Kommunikation nach außen. Sie ist kein Geheimnis und es gibt (leider) kein Patentrezept, das für alle passt. Vielleicht ist aber grade das auch gut so (denn es schafft wieder Raum… individuellen Raum).

Du wirst genau deine Kanäle – online wie offline – finden, wenn du bei dir bleibst. Ich helfe dir gerne mit mehr Klarheit, Optionen und Möglichkeiten (bzw. kenne andere, die auch im (Er)klären von verschiedenen Kanälen helfen können).

Marketing ist dann nicht mehr ein fremder und lästiger Anhang, sondern ein integraler Teil deines Schaffens. Heute geht dies mit „Content-Marketing“ besonders gut, indem du inhaltliche Schnipsel (Blog-Artikel, Videos, Audios) veröffentlichst.

Wenn dabei freilich nur ein „ich will jetzt schnell viele Menschen erreichen und mich weiter nicht damit beschäftigen“ im Kopf herum schwirrt, wird es eher beschwerlich und mühsam. Das habe ich selbst leidvoll erfahren.

Deinen Weg jedoch kannst nur du selbst finden. Und du wirst ihn finden. Marketing also, das ist wiederum Selbst-er-Kenntnis (es führt immer wieder zu dir zurück) und ist letztendlich wunderbare Kommunikation im Außen, von dem, was du weißt und kannst.

Auch dies macht Freude bzw. ist freudvoll, wenn du von innen nach außen kommunizierst – dann ist dies Bestandteil unserer Erfüllung, zu der ein Sich-Mitteilen gehört.

 

Ich wünsche dir sehr viel Freude und Inspiration bei allem!

In diesem Sinne –

Von meinem Herz zu deinem –

Liebe Grüße von Anja

Online Business Ängste

Wie gründet man ein Online-Business: für ANGSTHASEN

Hier stelle ich dir einen Teil meines persönlichen Weges vor mit diversen Tipps, wie du als ängstlicher Mensch dennoch ein Online-Business starten kannst.
Ich bin selbst bekennender Angsthase! Weil ich eher extrovertiert bin, wirkt das zwar nicht unbedingt so – doch ich wurde nicht als Mutmensch geboren.

Fühlst auch du dich vielleicht manchmal von deiner eigenen Angst eingesperrt und würdest gerne mehr Spielraum im Leben haben?

Unterhalb des Videos gibt es noch die Nachlese mit einer Zusammenfassung der Punkte. Es geht hier übrigens weniger um „harte Fakten“ als viel mehr um die soften Faktoren, die uns menschlich bei der Gründung begleiten.

35 Tipps in 30 Minuten – als Angsthase gründen

Als Angsthasen sind wir immer ein wenig langsamer als andere, dafür  jedoch gründlicher.
Bist du auch nicht als „großer Zampano“ auf die Welt gekommen?
Bleib nicht länger allein damit – und trete aus deiner Komfort-Zone!

Ängste überwinden bei der Gründung – 35 Punkte zum Nachlesen für Angsthasen…

…folgen jetzt hier:

  1. Höre auf deine innere Stimme.
  2. Große Träume sind super, wenn sie dich motivieren. Offenbar klappt das nicht bei jedem. Daher sage ich: „große Träume, kleine Schritte“.
  3. Committe dich ehrlich, groß und vollständig. Und bleib dabei.
  4. Hör auf, perfekt zu sein. Sonst wirst du niemals fertig – fahre Schlangenlinien!
  5. Reine Theorie macht dich langsam
    (so lange du auf diesem Level stehen bleibst wegen Punkt 4…).
  6. Es reicht, die nächsten 2-3 Schritte zu sehen.
  7. Leidenschaft ist dein Wegweiser.
  8. EINFACH MAL MACHEN, denn
  9. Perfektion ist oft nur verkappte Angst. Wenn es nie gut genug ist, „brauchst“ du dich nie raus wagen…
  10. Nutze deine Intuition. Wir vernachlässigen sie ständig und versuchen, alles mit dem Kopf zu „erschlagen.“
  11. Investiere in deine Weiterbildung, inhaltlich wie emotional. Nutze zum Beispiel Bücher. Nimm dadurch neue Perspektiven ein.
  12. Kopf extra öfter mal abschalten.
  13. Gründe nebenberuflich.
  14. Prüfe Teilzeit-Möglichkeiten.
  15. Organisiere ganz bewusst „Projektzeit“ oder / und Zeit zur Weiterbildung.
  16. Finanzpolster anlegen.
  17. Zuschüsse und gefördertes Coaching nutzen.
  18. Finde für dich passende Netzwerke, tausche dich aus. Keine Hemmungen dabei. Bleib nicht allein im stillen Kämmerlein!
  19. Kleinunternehmer sparen sich erstmal das „Gedöns“ mit der Umsatzsteuer.
  20. Steuerberater helfen mitunter Gründern. Suche dir einen dafür spezialisierten.
  21. Bau einen schnellen Website-Prototyp für dich. Mit Foto und Impressum!
  22. Trau dich, in dich und dein Business zu investieren. Immer nur sparen verlangsamt dich enorm und du musst ALLES allein machen. Hol dir lieber mehr Hilfe.
  23. Angst vor Sichtbarkeit und Ablehnung ist normal und
  24. Kritiker kommen, egal wie gut du bist. Mach es aber nicht jedem Recht.
  25. Lieber Fans und Motzer haben als immer in der langweiligen Mitte bleiben.
  26. Vorschläge unbedingt anhören und drüber nachdenken bzw. sinnvolle Kritik berücksichtigen.
  27. Fehler müssen gemacht werden. Je schneller du sie machst, desto schneller sammelst du gute Erfahrungen. Vermeide Fehler nicht, fordere sie lieber heraus.
  28. Du wirst viel aber anders arbeiten.
  29. Tu was du liebst, damit du durchhältst.
  30. Glaub nicht alles, was die Online-Marketer dir so erzählen.
  31. Lerne annehmen.
  32. Gönn dir Pausen.
  33. Starte klein, steigere deinen Selbstwert – und dann deine Preise!
  34. Erkenne deinen Fortschritt an und sei dankbar. Lobe dich selbst.
  35. Bleib nie stehen, wachse langsam und stetig.

Auf die Angsthasen!
Liebe Grüße, deine  Anja