Was kostet eine Website

Was kostet eine Webseite?

Das werde ich oft gefragt – doch was kann ich sinnvoll antworten? Wohl irgend etwas zwischen 7.000€ und 500€, wenn du Einzelunternehmer und keine große Firma bist.

Es gibt so viele verschiedene Webseiten mit unterschiedlichen Zwecken. Es sollte lieber zuerst darum gehen, was du brauchst, was du dir als Ergebnis wünschst.

Webseite ist nicht gleich Webseite

In meinem Video erkläre ich dir verschiedene Zielsetzungen und Preiskategorien und unterhalb des Videos findest du Fragen, die dir helfen können, deine Bedarfe zu erkennen.

Das Video zum Thema

Faktoren, die den Preis einer Website beeinflussen – was ist dein Bedarf?

Folgende Fragen können dir helfen, zu bestimmen, wo du hin willst. Daraus werden sich Anforderungen an deine Webseite ergeben. Diese Liste ist zusätzlich zum Video zu sehen.

Vielleicht hast du bisher auch noch garnicht an den ein oder anderen Punkt gedacht:

  1. Soll deine Webseite „von allein“ Kunden anziehen bzw. Umsatz generieren. Oder dient sie dir als reine Online-Visitenkarte?
  2. Ist dein Konzept klar – wen sprichst du an mit der Seite, welche Texte und Bilder passen zu deiner Zielgruppe? Warum sollten Website-Besucher etwas genau bei dir bestellen?
    Brauchst du Hilfe bei deinem Business-Konzept? Bist du schon „reif“ für eine Website?
    (Es geht hier wirklich nicht darum, mir oder jemand etwas zu beweisen. Sei einfach ehrlich mit dir selber. Im Zweifelsfall können die Fragen gemeinsam geklärt werden.)
  3. Für welche Werte stehst du?
  4. Hast du schon ein Logo bzw. ein CorporateDesign – soll das noch erstellt werden oder ist dir das nicht so wichtig?
  5. Soll die Webseite ein für dich individuell entwickeltes Design bekommen – oder reicht dir eine fertige Vorlage?
  6. Sind dir die Farben klar, die verwendet werden sollen?
  7. Welche Stimmungen sollen rüber gebracht werden?
  8. Machst du die Bildrecherche und/oder Fotos, oder soll das für dich gemacht werden?
  9. Wer macht die Bildbearbeitung? Alle Bilder sollten zugeschnitten und herunter gerechnet werden. Ansonsten wird deine Seite schnell sehr langsam (der häufigste Fehler bei Web-Anfängern).
  10. Erstellst du deine Texte oder soll dir damit geholfen werden? Wäre ein Interview sinnvoll? Oder möchtest du Texter haben?
  11. Wie steht es mit den Suchbegriffen bei Google – sind diese für deine Themen klar, und soll passend dafür geschrieben werden? Oder ist das für dich nicht so wichtig? Wenn ja – wer macht die Analyse und wurde diese schon gemacht?
  12. Welche Ansprüche hast du an dein Hosting? Schnell und zuverlässig? Oder Hauptsache günstig? Achte in jedem Fall darauf, dass SSL/https (die sichere Übertragung von Daten) in deinem Tarif enthalten ist.
  13. Wer soll deine Datenschutz-Seite befüllen? Kennst du dich aus oder brauchst du Hilfe?
  14. Wer soll Sicherungskopien und Wartung übernehmen?
  15. Welche angeschlossenen Tools soll es geben – Besucherstatistiken, Newsletter, Shop? Um die häufigsten zu nennen.

Ich hoffe, du siehst, wie unglaublich variabel ein Webseiten-Projekt sein kann. Im Detail gibt es oft noch mehr Fragen.
Ein von vornherein „blind“ genannter Preis (etwa ein fester Preis ohne Gespräch) führt oft garnicht zum gewünschten Ergebnis! Und das hat Nachteile für dich.

Sind dir die Möglichkeiten und Variablen der Webseite klar?

Ich erlebe oft in meinen kostenlosen Beratungs-Gesprächen, dass viele Möglichkeiten und auch rechtliche Vorschriften noch garnicht richtig bekannt sind.

Deshalb: sei fair zu dir selbst. Gib dir Antworten auf die Fragen in der Liste.
Zu welchen Punkten hättest du gern Hilfe, kannst du manche vielleicht nicht beantworten?
Und reicht dir eine Seite „von der Stange“ oder möchtest du Individualität?
Überleg dir, ob es Sinn macht, ein paar hundert Euro zu sparen für etwas, das hinterher nicht wirklich passt.

Auf einem Workshop erzählte mir eine Frau: „Ich habe mir eine Webseite von einem Inder für 500€ bestellt.“
Ich: „Wie zufrieden bist du mit der Seite?“
Sie: „Die Seite ist aktuell garnicht online.“
Ich: „Warum nicht?“
Sie: „Da gab es wohl ein Verständigungsproblem. Ich wollte eine ganz ruhige, stilvolle Seite. Und das Ergebnis war ganz modern und überall hat sich was bewegt. Das war einfach nicht mein Ding so. Aber wenigstens habe ich mich jetzt mit meinen Texten und Inhalten beschäftigt.“

Fazit

Deshalb denke bitte für dich darüber nach, ob du dein Business- und/oder Gestaltungskonzept nicht lieber gemeinsam mit deinem Web-Umsetzer entwickeln möchtest. Anderenfalls mache wirklich genaue Vorgaben.

Ich hoffe, mein Artikel konnte dir mit deiner Orientierung helfen. Denn das Preisthema scheint wirklich viele Menschen umzutreiben – und oft werden leider Äpfel mit Birnen verglichen.

Liebe Grüße und ganz viel Erfolg –
deine Anja

Teile diesen Beitrag in den Netzwerken oder sende eine Mail mit dem Beitragsinhalt

Abenteuerreise Webseite – oder: was erwartet mich im Web-Projekt?

„Was erwartet mich, wenn ich eine Webseite machen oder beauftragen möchte?“

Jeder erlebt die „Reise“ natürlich etwas anders. Aufregend ist es fast immer.
Typische Etappen habe ich identifiziert und für dich erklärt.

Antworten somit hier im Video und darunter nochmal zum nachlesen – Schiff Ahoi:

 

Nachlese zum Video – Schritte zur eigenen Webseite

Wenn du eine Webseite entweder beauftragen oder selber machen möchtest, gibt es einiges zu bedenken. Die meisten denken zuerst an Technik, und wie sie diese in den Griff bekommen sollen.

Tatsächlich aber gibt es einige andere Faktoren, die viel wichtiger sind und die du ruhig vorbereiten kannst, bevor du überhaupt an Technik denkst. Hier fasse ich die einzelnen Etappen der „Abenteuerreise“ noch einmal zusammen:

Die Dschungel-Phase: Hilfe, wo bin ich

Hier herrscht oft noch Chaos. Typische Fragen sind:
Was mache ich zuerst? Was soll alles auf die Seite?
Wie fange ich an? Was brauche ich alles?

Noch bevor du mit der Technik beginnst, werde dir klar darüber, für wen genau deine Seite sein soll. Tatsächlich wird das oft genug vernachlässigt. Doch genau daraus bestimmt sich, wie die Texte geschrieben werden, die Stimmung gewählt wird, und so weiter.

Finde Antworten auf folgende Punkte:

Konzept / Positionierung / Zielgruppe
z.B.
-Probleme und Bedürfnisse der Zielgruppe
-Deine / deren Werte
-Welche Emotionen soll deine Website vermitteln?
-Welches Angebot / deine besonderen Fähigkeiten (USPs)
-Preise
Gehe „notfalls“ zurück zum Business-Konzept, wenn du dies nicht klar beantworten kannst. Bevor du mit der Technik los legst. Es lohnt sich!

Überlege deine Seiten-Struktur. Begrenze diese für die Haupt-Navigation auf 5-7 Seiten.
z.B. könnten deine Hauptseiten sein:
-Start / Home
-Über mich
-Kontakt
-Angebot
-Blog

Jetzt kommen tatsächlich 2 eher technische Punkte:

Suche dir einen Namen aus (= Domain) in der Form: www.dein-name.de

Buche ein Hosting (= Speicherplatz im Netz), reservier deine Domain.
Empfehlung: Nutze All-Inkl. (Tarif PrivatPlus für 7,95€ / Monat)

Die Wüsten-Phase: immer schön durchhalten

Wüste ist symbolisch gemeint für: überwinde deine persönliche Durststrecke.

Meistens setzt irgendwann mal Frust ein, sei es mit der Technik oder mit den Inhalten.
Häufig gibt es gewisse innere Blockaden mit den Texten.
Typische Fragen können sein: Was soll ich schreiben?
Was gebe ich über mich preis? Wie textet man fürs Web?

Lass dir unbedingt helfen, wenn du nicht weiter kommst! Dies ist möglich in der Form von Interviews, und sprich mit anderen über mögliche Inhalte (ich z.B. biete Hilfe bei der Texterstellung ebenso wie Rechtschreibkorrektur an).

Hier ein paar einfache Tipps für dich zu den Texten:

  • Schreib zu jeder deiner Seiten ½ Seite Text
    (in einer Textverarbeitung)
  • Nutze deren Rechtschreibprüfung!
  • Mach viele Absätze und viele Unterüberschriften
  • Merke: Ein Satz maximal 15 Wörter
  • Stell dir immer vor, jemand liest deine Seite auf seinem Smartphone mitten in der Bahn

Die Oasen-Phase: es beginnt zu blühen…

Wenn du die ersten Bausteine hast, kann es weiter gehen.
Farben und Bilder auszusuchen macht mir persönlich mit am meisten Spaß.
Du brauchst und solltest nicht allzu viele Farben wählen.

Hier ein kleiner Tipp zu den Farben – wähle

  • 1 Hauptfarbe (eventuell Schattierungen davon)
  • 1 Akzentfarbe (für Aufmerksamkeit, Handlungsaufrufe…)
  • Je eine Schattierung von Schwarz/weiß (bzw. grau und beige)

Für die Bilder – wähle

  • Mindestens 1 Bild von dir selbst
  • Suche tolle Bilder auf Bilderplattformen wie Pixabay, Unsplash, Flickr oder Shutterstock
    (unbedingt Bildrechte beachten und angeben!)

Für die Technik empfehle ich ganz klar, das Content Management System WordPress zu nutzen.

Dies hat folgende Vorteile:

  • Kostenlos, freie Software
  • Große Community
  • Relativ leicht zu bedienen
  • Erweiterbar, flexibel
  • Gut für Google optimierbar

Die Tieftauch-Phase: Jetzt kommen die Details

Ich persönlich empfehle, dass du dir zuerst eine einzelne Seite vollständig designst.
In meinen Projekten mache ich das so, weil man sich erst mit einer Beispiel-Seite die Wirkung der Farben und Bilder so richtig vorstellen kann. Diese Seite nenne ich oft „den Prototyp“.

Hier sollten du oder dein Umsetzer folgende Punkte nicht vergessen:

  • Alle Einzelseiten anlegen, inhaltliche Details prüfen
  • WICHTIG: Immer Impressum und gut befüllte Datenschutz-Seite anlegen
  • Texte sauber für das Web formatieren (Überschriftenformate und Listen einstellen, Absätze machen)
  • Gute Überschriften und Botschaften
  • Stimmungen prüfen, Bildmotive eventuell ändern
  • Alle Bilder zuschneiden und runter rechnen (Geschwindigkeit/Ladezeit der Seite!)
  • Links und Handlungsaufrufe gut platzieren
  • SEO-Maßnahmen durchführen, falls geplant (d.h. inhaltliche Optimierung für Google), Webseite aktiv an Google melden
  • Newsletter ggf. anbinden
  • Funktionstest aller Arbeitsabläufe, Sicherungskopie und Mechanismus dafür

Fazit

  • Der Erfolg Deiner Website hängt ganz eng mit deinem Business-Konzept zusammen.
  • Deine Website muss zur Zielgruppe passen.
  • Inhalte sind wichtiger als die Technik. Natürlich soll diese aber solide funktionieren. Konzentriere dich im Zweifelsfall mehr auf die Inhalte und lass dir mit der Technik helfen, falls du damit zu lange hängen bleiben solltest.
  • Im besten Fall versteht dein Website-Umsetzer dein Konzept! Dann entsteht deine stimmige virtuelle Firma.
  • Eine Schulung solltest du so weit in Anspruch nehmen, dass du selber Texte und Bilder leicht und schnell verändern kannst.

Wenn du gern eine kostenlose Beratung zu aktuellen Fragen von dir nutzen möchtest, kontaktiere mich gerne per Mail: zu Kontakt

Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß bei der Planung,
liebe Grüße

deine Anja

Teile diesen Beitrag in den Netzwerken oder sende eine Mail mit dem Beitragsinhalt

Wo kommt Digitalisierung her? – Computergeschichte

In diesem Artikel möchte ich zwei Videos von den „Digisauriern“ verlinken.

Zu meiner Zeit im Deutschen Museum habe ich hier zu einigen Fragen im Interview Stellung bezogen, und ich denke, es sind schöne Themen, die dich vielleicht auch interessieren.

Was genau bedeutet eigentlich „Digitalisierung“? Fragt man Leute auf der Straße, was dieses Wort heißt, kommen Antworten wie: „elektronische Geräte.“ Oder „wenn alles im Internet vernetzt ist.“

Die eigentliche Antwort ist erstaunlich einfach:

Die komplette Playlist zum Thema findest du hier, schau gern vorbei:

Zur Playlist

Liebe Grüße mit diesem Blick in die Vergangenheit der Computer –
Anja

Teile diesen Beitrag in den Netzwerken oder sende eine Mail mit dem Beitragsinhalt
website struktur kategorien navigation

Deine Website strukturieren – gut aufgebaut ist halb gewonnen

Ich erinnere mich noch gut an meine erste Website (www.mal-einfach-mit.de – schau doch mal rein 🙂 ), wo ich immer wieder die Struktur umgeworfen und verändert habe. Mit ein wenig guter Planung kommst du jedoch schneller zum Ziel.

Lerne hier in meinem Artikel einige Ideen und Überlegungen kennen, die du dir machen solltest:
Wie du den Blog in WordPress ganz einfach für deine Themenseiten nutzt, was du dir für die Startseite für Fragen stellen solltest – und wo es überall Links und Navigation geben soll.

Hast du schon deine ersten Einzelseiten angelegt? Sobald du eine etwas komplexere Seite hast oder planst – sagen wir ab ca. 5 Einzelseiten oder mehr – wird die Gesamtstruktur deiner Seite und die Navigation bzw. interne Links immer wichtiger. Planung vorab spart dir hinterher eine Menge Zeit und Mühe.

Den Blog für die Struktur nutzen

Falls du einen Blog betreibst, einen News-Bereich oder einfach immer wieder Artikel schreibst, hilft dir das Content Management System WordPress (das benutze ich für alle meine Seiten) schon sehr viel weiter.

die Macht von Kategorien

Da du Kategorien und Schlagworte vergeben kannst, veröffentlichst du einfach deine Blogartikel und vergibst eine Kategorie. Schon erscheint dieser Beitrag automatisch als neuester Beitrag vorne auf der Blogseite und zusätzlich, wenn ein Besucher die Kategorie wählt. Einfacher geht es eigentlich nicht.

Kategorien Blog WordPress wie bloggt man richtig

Rechts in der Seitenleiste erscheinen wenn gewünscht die Kategorien (hier: Nachspeisen)

Du hast nun die Möglichkeit, von wo immer du willst auf die Überblicks-Seite einer Kategorie zu verweisen. So bietest du ganz schnell alle Artikel von dir zu einem Thema an, die von WordPress automatisch gefiltert und dann angezeigt werden.

WordPress nennt das „Archiv-Seiten“. Wie geht das konkret in WordPress? Bei der Erstellung der Menüs und Navigationsbalken werden dir deine Kategorien als Links angeboten. Nutze den Kategorie-Link in der Navigation, auf der Startseite oder in der Seitenleiste, z.B. einen pro Thema. Dann sehen deine Besucher, zu was du schreibst und können direkt alles zu diesem Thema lesen.

Plugin nutzen für die Anzeige von Themen und Blog-Artikeln

Du kannst aber auch mit einem Plugin – hier z.B. das „Portfolio“ von den LiveMesh Widgets – bestimmte Artikel wählen lassen (z.B. nach Kategorie oder Schlagwort) und diese als Boxen in einer Übersicht mit Bild und Auszug anzeigen lassen. In der Webdesign-Welt heißt so eine Darstellung „Grid“ oder auch „Masonry Layout“:

Blog im Masonry Style mit Widget "Portfolio" von LiveMesh

Blog im Masonry Style mit Widget „Portfolio“ von LiveMesh: oben stehen die Kategorien, wird eine davon angeklickt, ändert sich sofort unten die Anzeige.

Wenn du all deinen Artikeln verständliche Kategorien mitgibst, kannst du so deine Themen-Übersichtsseiten automatisch von WordPress erstellen lassen. Mit wenigen Klicks.

Webseite strukturieren – Vorüberlegungen

Aber dann gibt es ja möglicherweise noch andere Seiten. Z.B. die erste Seite, eine Über-mich-Seite, vielleicht Infos zu deinem Unternehmen oder deinen Angeboten. Daneben könnte es Themenseiten geben, wo du bestimmte Dinge erklären und erläutern möchtest, und die nicht in den Blog sollen (vielleicht betreibst du auch keinen Blog).

Und da tust du natürlich gut daran, dir zu überlegen, wie du diese Seiten miteinander verknüpfen möchtest, so dass sich deine Besucher möglichst einfach zurecht finden und auch alle Inhalte erreichen können.

Die Beantwortung folgender Fragen könnte dir helfen:

Wie schaffst du Übersicht?

Hast du Themen-Übersichts-Seiten, wo du bestimmte Dinge gern übersichtlich darstellen möchtest? Du vermietest einige Zimmer und willst diese hier zeigen? Du hast allgemeine Grundlageninfos, die ein Besucher möglichst zuerst ansehen sollte? Du hast eine Seite mit wichtigen Begriffsklärungen (Glossar) und möchtest das hervorheben?

Was ist auf der Startseite?

Was sollen deine Besucher schon auf der ersten Seite sehen, gesetzt den Fall, sie landen auf deiner Startseite, eben dem „Home“ deiner Website? Soll die Über-mich-Seite dort auffindbar sein, damit die Neugier gestillt wird, wer denn hier schreibt? Sollen aktuelle Angebote oder der Blog verlinkt werden? Und dann gibt es da noch Impressum und Datenschutz-Seiten, die aus rechtlichen Gründen nicht fehlen dürfen.

Welche Themen sind die wichtigsten, die schon von der Startseite aus leicht gefunden werden sollten? Welches sind die weniger wichtigen Themen, die erst mit einigen Klicks mehr erreichbar sind?

Zwei Beispiele für Startseiten. Hier kann mit Buttons, Slidern, Bildern oder Features sehr schön auf weitere Seiten zu bestimmten Themen verwiesen werden.

Folgendes Bild zeigt exemplarisch mögliche Elemente deiner ersten Seite, über die du genauer nachdenken solltest:

Möglicher Aufbau der Startseite

Wie viele Themen hast du und welche Unterthemen?

Generell bietet sich für Themen-Sammel-Seiten wie oben erwähnt ein Blog an, der dann nicht wie ein Tagebuch, sondern thematisch genutzt wird . Eben mit Hilfe der in WordPress vorhandenen Kategorien, die sich auch als hierarchische Struktur aufstellen lassen.

Von den Themen-Seiten aus sollen Unterthemen / Unterkategorien ordentlich verlinkt werden und du willst auch selbst nicht den Überblick verlieren. Generell sollten Besucher nicht überflutet werden – lieber ein Überthema wählen können und danach die Unterthemen sehen.

Eine „Landkarte“ für deine Seitenstruktur

Am besten wäre, du malst dir eine Art Strukturkarte. Das kannst du mit Papier und Bleistift machen oder mit einem Tool für MindMaps (z.B. XMind, einfach einmal googeln). Ich persönlich mache das auch gerne auf einem großen Karton unter Zuhilfenahme von Post-Its. Dann kann ich auf jedes Post-It eine Seite schreiben und diese auf dem Karton in verschiedenen Reihen anordnen.

Seiten der ersten Reihe sind wichtig oder schaffen Überblick. Sie werden mit Themen der nächsten „verlinkt“, indem ich sie mit einem Strich verbinde. So kann ich sehen, wie die Linkstruktur sein soll, die ich aufbauen will. Die Post-Its kann ich herum schieben und anders anordnen, bis es mir gut gefällt.

Beispiel einer handgemalten Struktur-Landkarte der Website. Linien stehen für Links.

Am Anfang hatte ich das nicht und habe immer wieder meine Links umgebaut – recht mühsam.

Wie und wo du gut verlinken kannst

Die Post-Its der ersten Reihe – also meine obersten Seiten oder Überthemen – sollen von der Startseite oder von jeder Seite aus erreichbar sein. Daher nehme ich sie klassischerweise in meine Hauptnavigation auf.

Navigationsleiste und Seitenleiste

Ich denke, dass 5 Punkte in der Hauptnavigation eine gute Zahl darstellen, und ich denke, mehr als 7 sollten es nicht sein. Dies aus Gründen der Übersichtlichkeit.
Bei mir sind da meist Punkte drin wie „Über mich“, „Kontakt“, „Angebot“, „Blog“, und ein Link namens „Home“ oder „Start“ auf die erste Seite.

Als Hauptnavigation nutze ich gerne eine horizontale, farbig hervorgehobene Leiste, das finde ich am praktischsten. Falls dein Theme (=deine Designvorlage in WordPress) das hergibt, können sich hier auch Untermenüs aufklappen, sobald man über einen der Punkte fährt.
WordPress bietet dir in den Menü-Einstellungen ganz einfach per Drag&Drop die Möglichkeit, Seiten in Menüs einzutragen und per Einrückung machst du Unterpunkte.

Dann wäre da die Seitenleiste. Diese ist entweder immer sichtbar oder auf bestimmten Einzelseiten auch ausblendbar. Auch hier ließe sich gut eine Navigationsstruktur unterbringen, allerdings sind hier aufklappende Untermenüs eher nicht vorhanden. Stattdessen könnten in der Seitenleiste aber auch die beliebtesten und/oder die aktuellsten Blog-Beiträge stehen. Oder aktuelle Angebote.

Themenseiten und Einzellinks, verlinkte Bilder

Ansonsten möchtest du vielleicht auf deinen übergeordneten Themenseiten diverse Links zu Unterseiten anbieten, im einfachsten Fall als Textlinks.

Natürlich kannst du auch Bilder einfügen, denn diese können ebenfalls verlinkt werden und das sieht ansprechend aus. Insbesondere bei Produkten, aber auch bei Events, Zimmervermietung oder einfach besonderen Features bieten sich natürlich Lust machende Fotos an.

Bildraster können ebenfalls zur internen Verlinkung genutzt werden.

Ein Bildraster kann sehr ansprechend aussehen – und jedes Bild kann eigens verlinkt werden.

Auf deiner Startseite könntest du – neben Hauptnavigation und eventuell der Seitenleiste – deine wichtigsten Themen und Angebote, natürlich mit Bildern, zeigen. Schau dir dazu auch die Screenshots weiter oben nochmal an. Schön ist es, wenn du ein Bild von dir selber zeigst, das schafft mehr Nähe zu dir seitens deiner Besucher.

Nutzt du in WordPress einen Blog, kannst du mit Hilfe so genannter „Post Carousels“ (als Plugin) einfach eine Bilderreihe mit den Beitragsbildern einer bestimmten Kategorie (etwa „aktuelle Angebote“) anzeigen. Ein Klick auf das Bild führt dann zum Beitrag.
Verschiedene Unterseiten können natürlich wieder Einstiegsseiten in noch speziellere Unterthemen darstellen.

Der Footer

Falls du einen Footer-Bereich auf deiner Seite hast – in WordPress bieten das viele Themes an, aber nicht alle – kannst du hier ganz wunderbar ein paar Links unterbringen, die sonst eher nicht so interessieren: einen zum Impressum und einen zu deinem Datenschutz und/oder auch Haftungsausschluss.

Falls du keinen Footer hast, könntest du diese Links auch als Untermenü-Punkte bei „Über mich“ oder ähnlichem einhängen. Nur vergessen darfst du ein Impressum nicht!

Der „Brotkrumen-Pfad“

Es gibt so genannte „Bread-Crumb-Menüs“, das sind solche, wo man sieht, auf welcher Seite auf welcher Ebene man ist. Man kennt dies von Shop-Systemen, da sieht das z.B. so aus:
Sie sind hier: Gartengeräte > Schläuche > Anschluss-Stücke

Das zeigt dem Besucher jederzeit an, wo er gerade ist.

Bei WordPress ließe sich solch eine Funktion beispielsweise als Plugin nachrüsten, wenn es das Theme nicht anbietet.
Tipp: das beliebte Plugin Yoast SEO, eigentlich für die Suchmaschinenoptimierung, bietet ebenfalls die Funktion eines Breadcrumb-Menüs.

Am Anfang planen

Am besten also, du machst dir einmal am Anfang gründlich Gedanken, wie der Aufbau deiner Webseite sein könnte und wie viele „Ebenen“ du haben möchtest. Daraus ergibt sich auch, wie viele Links angeklickt werden müssen, um zu einem Thema der unteren Ebenen zu gelangen. Vorausgesetzt, der Besucher kommt von der Startseite und hat deine Unterseite nicht direkt bei Google gefunden, was natürlich auch sein kann.

Aber auch jemand, der direkt auf einer Themenseite oder Unterseite einsteigt, soll sich zurecht finden können, daher denke darüber nach, überall irgendeine Navigation oder Links zur übergeordneten Ebene anzubieten.

 

Überlege dir also, ob du alles als so genannte „statische Seiten“ anlegen und verbinden möchtest, oder ob dir nicht der Blog in WordPress hier viel Arbeit abnehmen kann. Du kannst den Blog eben dank Kategorisierung wunderbar als „Themenspeicher“ nutzen.

So, nun wünsche ich dir viel Freude beim Planen deiner Webseite und deiner Themen!
Liebe Grüße,
deine Anja

Das könnte dich auch interessieren:
Warum brauche ich einen Blog?
Welche Seitentypen brauche ich? Homepage, SalesPage, SqueezePage…
Webseiten-Infos speziell für Einsteiger

Teile diesen Beitrag in den Netzwerken oder sende eine Mail mit dem Beitragsinhalt