Was kostet eine Website

Was kostet eine Webseite?

Das werde ich oft gefragt – doch was kann ich sinnvoll antworten? Wohl irgend etwas zwischen 7.000€ und 500€, wenn du Einzelunternehmer und keine große Firma bist.

Es gibt so viele verschiedene Webseiten mit unterschiedlichen Zwecken. Es sollte lieber zuerst darum gehen, was du brauchst, was du dir als Ergebnis wünschst.

Webseite ist nicht gleich Webseite

In meinem Video erkläre ich dir verschiedene Zielsetzungen und Preiskategorien und unterhalb des Videos findest du Fragen, die dir helfen können, deine Bedarfe zu erkennen.

Das Video zum Thema

Faktoren, die den Preis einer Website beeinflussen – was ist dein Bedarf?

Folgende Fragen können dir helfen, zu bestimmen, wo du hin willst. Daraus werden sich Anforderungen an deine Webseite ergeben. Diese Liste ist zusätzlich zum Video zu sehen.

Vielleicht hast du bisher auch noch garnicht an den ein oder anderen Punkt gedacht:

  1. Soll deine Webseite „von allein“ Kunden anziehen bzw. Umsatz generieren. Oder dient sie dir als reine Online-Visitenkarte?
  2. Ist dein Konzept klar – wen sprichst du an mit der Seite, welche Texte und Bilder passen zu deiner Zielgruppe? Warum sollten Website-Besucher etwas genau bei dir bestellen?
    Brauchst du Hilfe bei deinem Business-Konzept? Bist du schon „reif“ für eine Website?
    (Es geht hier wirklich nicht darum, mir oder jemand etwas zu beweisen. Sei einfach ehrlich mit dir selber. Im Zweifelsfall können die Fragen gemeinsam geklärt werden.)
  3. Für welche Werte stehst du?
  4. Hast du schon ein Logo bzw. ein CorporateDesign – soll das noch erstellt werden oder ist dir das nicht so wichtig?
  5. Soll die Webseite ein für dich individuell entwickeltes Design bekommen – oder reicht dir eine fertige Vorlage?
  6. Sind dir die Farben klar, die verwendet werden sollen?
  7. Welche Stimmungen sollen rüber gebracht werden?
  8. Machst du die Bildrecherche und/oder Fotos, oder soll das für dich gemacht werden?
  9. Wer macht die Bildbearbeitung? Alle Bilder sollten zugeschnitten und herunter gerechnet werden. Ansonsten wird deine Seite schnell sehr langsam (der häufigste Fehler bei Web-Anfängern).
  10. Erstellst du deine Texte oder soll dir damit geholfen werden? Wäre ein Interview sinnvoll? Oder möchtest du Texter haben?
  11. Wie steht es mit den Suchbegriffen bei Google – sind diese für deine Themen klar, und soll passend dafür geschrieben werden? Oder ist das für dich nicht so wichtig? Wenn ja – wer macht die Analyse und wurde diese schon gemacht?
  12. Welche Ansprüche hast du an dein Hosting? Schnell und zuverlässig? Oder Hauptsache günstig? Achte in jedem Fall darauf, dass SSL/https (die sichere Übertragung von Daten) in deinem Tarif enthalten ist.
  13. Wer soll deine Datenschutz-Seite befüllen? Kennst du dich aus oder brauchst du Hilfe?
  14. Wer soll Sicherungskopien und Wartung übernehmen?
  15. Welche angeschlossenen Tools soll es geben – Besucherstatistiken, Newsletter, Shop? Um die häufigsten zu nennen.

Ich hoffe, du siehst, wie unglaublich variabel ein Webseiten-Projekt sein kann. Im Detail gibt es oft noch mehr Fragen.
Ein von vornherein „blind“ genannter Preis (etwa ein fester Preis ohne Gespräch) führt oft garnicht zum gewünschten Ergebnis! Und das hat Nachteile für dich.

Sind dir die Möglichkeiten und Variablen der Webseite klar?

Ich erlebe oft in meinen kostenlosen Beratungs-Gesprächen, dass viele Möglichkeiten und auch rechtliche Vorschriften noch garnicht richtig bekannt sind.

Deshalb: sei fair zu dir selbst. Gib dir Antworten auf die Fragen in der Liste.
Zu welchen Punkten hättest du gern Hilfe, kannst du manche vielleicht nicht beantworten?
Und reicht dir eine Seite „von der Stange“ oder möchtest du Individualität?
Überleg dir, ob es Sinn macht, ein paar hundert Euro zu sparen für etwas, das hinterher nicht wirklich passt.

Auf einem Workshop erzählte mir eine Frau: „Ich habe mir eine Webseite von einem Inder für 500€ bestellt.“
Ich: „Wie zufrieden bist du mit der Seite?“
Sie: „Die Seite ist aktuell garnicht online.“
Ich: „Warum nicht?“
Sie: „Da gab es wohl ein Verständigungsproblem. Ich wollte eine ganz ruhige, stilvolle Seite. Und das Ergebnis war ganz modern und überall hat sich was bewegt. Das war einfach nicht mein Ding so. Aber wenigstens habe ich mich jetzt mit meinen Texten und Inhalten beschäftigt.“

Fazit

Deshalb denke bitte für dich darüber nach, ob du dein Business- und/oder Gestaltungskonzept nicht lieber gemeinsam mit deinem Web-Umsetzer entwickeln möchtest. Anderenfalls mache wirklich genaue Vorgaben.

Ich hoffe, mein Artikel konnte dir mit deiner Orientierung helfen. Denn das Preisthema scheint wirklich viele Menschen umzutreiben – und oft werden leider Äpfel mit Birnen verglichen.

Liebe Grüße und ganz viel Erfolg –
deine Anja

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