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Deine Website strukturieren – gut aufgebaut ist halb gewonnen

Ich erinnere mich noch gut an meine erste Website (www.mal-einfach-mit.de – schau doch mal rein 🙂 ), wo ich immer wieder die Struktur umgeworfen und verändert habe. Mit ein wenig guter Planung kommst du jedoch schneller zum Ziel.

Lerne hier in meinem Artikel einige Ideen und Überlegungen kennen, die du dir machen solltest:
Wie du den Blog in WordPress ganz einfach für deine Themenseiten nutzt, was du dir für die Startseite für Fragen stellen solltest – und wo es überall Links und Navigation geben soll.

Hast du schon deine ersten Einzelseiten angelegt? Sobald du eine etwas komplexere Seite hast oder planst – sagen wir ab ca. 5 Einzelseiten oder mehr – wird die Gesamtstruktur deiner Seite und die Navigation bzw. interne Links immer wichtiger. Planung vorab spart dir hinterher eine Menge Zeit und Mühe.

Den Blog für die Struktur nutzen

Falls du einen Blog betreibst, einen News-Bereich oder einfach immer wieder Artikel schreibst, hilft dir das Content Management System WordPress (das benutze ich für alle meine Seiten) schon sehr viel weiter.

die Macht von Kategorien

Da du Kategorien und Schlagworte vergeben kannst, veröffentlichst du einfach deine Blogartikel und vergibst eine Kategorie. Schon erscheint dieser Beitrag automatisch als neuester Beitrag vorne auf der Blogseite und zusätzlich, wenn ein Besucher die Kategorie wählt. Einfacher geht es eigentlich nicht.

Kategorien Blog WordPress wie bloggt man richtig

Rechts in der Seitenleiste erscheinen wenn gewünscht die Kategorien (hier: Nachspeisen)

Du hast nun die Möglichkeit, von wo immer du willst auf die Überblicks-Seite einer Kategorie zu verweisen. So bietest du ganz schnell alle Artikel von dir zu einem Thema an, die von WordPress automatisch gefiltert und dann angezeigt werden.

WordPress nennt das „Archiv-Seiten“. Wie geht das konkret in WordPress? Bei der Erstellung der Menüs und Navigationsbalken werden dir deine Kategorien als Links angeboten. Nutze den Kategorie-Link in der Navigation, auf der Startseite oder in der Seitenleiste, z.B. einen pro Thema. Dann sehen deine Besucher, zu was du schreibst und können direkt alles zu diesem Thema lesen.

Plugin nutzen für die Anzeige von Themen und Blog-Artikeln

Du kannst aber auch mit einem Plugin – hier z.B. das „Portfolio“ von den LiveMesh Widgets – bestimmte Artikel wählen lassen (z.B. nach Kategorie oder Schlagwort) und diese als Boxen in einer Übersicht mit Bild und Auszug anzeigen lassen. In der Webdesign-Welt heißt so eine Darstellung „Grid“ oder auch „Masonry Layout“:

Blog im Masonry Style mit Widget "Portfolio" von LiveMesh

Blog im Masonry Style mit Widget „Portfolio“ von LiveMesh: oben stehen die Kategorien, wird eine davon angeklickt, ändert sich sofort unten die Anzeige.

Wenn du all deinen Artikeln verständliche Kategorien mitgibst, kannst du so deine Themen-Übersichtsseiten automatisch von WordPress erstellen lassen. Mit wenigen Klicks.

Webseite strukturieren – Vorüberlegungen

Aber dann gibt es ja möglicherweise noch andere Seiten. Z.B. die erste Seite, eine Über-mich-Seite, vielleicht Infos zu deinem Unternehmen oder deinen Angeboten. Daneben könnte es Themenseiten geben, wo du bestimmte Dinge erklären und erläutern möchtest, und die nicht in den Blog sollen (vielleicht betreibst du auch keinen Blog).

Und da tust du natürlich gut daran, dir zu überlegen, wie du diese Seiten miteinander verknüpfen möchtest, so dass sich deine Besucher möglichst einfach zurecht finden und auch alle Inhalte erreichen können.

Die Beantwortung folgender Fragen könnte dir helfen:

Wie schaffst du Übersicht?

Hast du Themen-Übersichts-Seiten, wo du bestimmte Dinge gern übersichtlich darstellen möchtest? Du vermietest einige Zimmer und willst diese hier zeigen? Du hast allgemeine Grundlageninfos, die ein Besucher möglichst zuerst ansehen sollte? Du hast eine Seite mit wichtigen Begriffsklärungen (Glossar) und möchtest das hervorheben?

Was ist auf der Startseite?

Was sollen deine Besucher schon auf der ersten Seite sehen, gesetzt den Fall, sie landen auf deiner Startseite, eben dem „Home“ deiner Website? Soll die Über-mich-Seite dort auffindbar sein, damit die Neugier gestillt wird, wer denn hier schreibt? Sollen aktuelle Angebote oder der Blog verlinkt werden? Und dann gibt es da noch Impressum und Datenschutz-Seiten, die aus rechtlichen Gründen nicht fehlen dürfen.

Welche Themen sind die wichtigsten, die schon von der Startseite aus leicht gefunden werden sollten? Welches sind die weniger wichtigen Themen, die erst mit einigen Klicks mehr erreichbar sind?

Zwei Beispiele für Startseiten. Hier kann mit Buttons, Slidern, Bildern oder Features sehr schön auf weitere Seiten zu bestimmten Themen verwiesen werden.

Folgendes Bild zeigt exemplarisch mögliche Elemente deiner ersten Seite, über die du genauer nachdenken solltest:

Möglicher Aufbau der Startseite

Wie viele Themen hast du und welche Unterthemen?

Generell bietet sich für Themen-Sammel-Seiten wie oben erwähnt ein Blog an, der dann nicht wie ein Tagebuch, sondern thematisch genutzt wird . Eben mit Hilfe der in WordPress vorhandenen Kategorien, die sich auch als hierarchische Struktur aufstellen lassen.

Von den Themen-Seiten aus sollen Unterthemen / Unterkategorien ordentlich verlinkt werden und du willst auch selbst nicht den Überblick verlieren. Generell sollten Besucher nicht überflutet werden – lieber ein Überthema wählen können und danach die Unterthemen sehen.

Eine „Landkarte“ für deine Seitenstruktur

Am besten wäre, du malst dir eine Art Strukturkarte. Das kannst du mit Papier und Bleistift machen oder mit einem Tool für MindMaps (z.B. XMind, einfach einmal googeln). Ich persönlich mache das auch gerne auf einem großen Karton unter Zuhilfenahme von Post-Its. Dann kann ich auf jedes Post-It eine Seite schreiben und diese auf dem Karton in verschiedenen Reihen anordnen.

Seiten der ersten Reihe sind wichtig oder schaffen Überblick. Sie werden mit Themen der nächsten „verlinkt“, indem ich sie mit einem Strich verbinde. So kann ich sehen, wie die Linkstruktur sein soll, die ich aufbauen will. Die Post-Its kann ich herum schieben und anders anordnen, bis es mir gut gefällt.

Beispiel einer handgemalten Struktur-Landkarte der Website. Linien stehen für Links.

Am Anfang hatte ich das nicht und habe immer wieder meine Links umgebaut – recht mühsam.

Wie und wo du gut verlinken kannst

Die Post-Its der ersten Reihe – also meine obersten Seiten oder Überthemen – sollen von der Startseite oder von jeder Seite aus erreichbar sein. Daher nehme ich sie klassischerweise in meine Hauptnavigation auf.

Navigationsleiste und Seitenleiste

Ich denke, dass 5 Punkte in der Hauptnavigation eine gute Zahl darstellen, und ich denke, mehr als 7 sollten es nicht sein. Dies aus Gründen der Übersichtlichkeit.
Bei mir sind da meist Punkte drin wie „Über mich“, „Kontakt“, „Angebot“, „Blog“, und ein Link namens „Home“ oder „Start“ auf die erste Seite.

Als Hauptnavigation nutze ich gerne eine horizontale, farbig hervorgehobene Leiste, das finde ich am praktischsten. Falls dein Theme (=deine Designvorlage in WordPress) das hergibt, können sich hier auch Untermenüs aufklappen, sobald man über einen der Punkte fährt.
WordPress bietet dir in den Menü-Einstellungen ganz einfach per Drag&Drop die Möglichkeit, Seiten in Menüs einzutragen und per Einrückung machst du Unterpunkte.

Dann wäre da die Seitenleiste. Diese ist entweder immer sichtbar oder auf bestimmten Einzelseiten auch ausblendbar. Auch hier ließe sich gut eine Navigationsstruktur unterbringen, allerdings sind hier aufklappende Untermenüs eher nicht vorhanden. Stattdessen könnten in der Seitenleiste aber auch die beliebtesten und/oder die aktuellsten Blog-Beiträge stehen. Oder aktuelle Angebote.

Themenseiten und Einzellinks, verlinkte Bilder

Ansonsten möchtest du vielleicht auf deinen übergeordneten Themenseiten diverse Links zu Unterseiten anbieten, im einfachsten Fall als Textlinks.

Natürlich kannst du auch Bilder einfügen, denn diese können ebenfalls verlinkt werden und das sieht ansprechend aus. Insbesondere bei Produkten, aber auch bei Events, Zimmervermietung oder einfach besonderen Features bieten sich natürlich Lust machende Fotos an.

Bildraster können ebenfalls zur internen Verlinkung genutzt werden.

Ein Bildraster kann sehr ansprechend aussehen – und jedes Bild kann eigens verlinkt werden.

Auf deiner Startseite könntest du – neben Hauptnavigation und eventuell der Seitenleiste – deine wichtigsten Themen und Angebote, natürlich mit Bildern, zeigen. Schau dir dazu auch die Screenshots weiter oben nochmal an. Schön ist es, wenn du ein Bild von dir selber zeigst, das schafft mehr Nähe zu dir seitens deiner Besucher.

Nutzt du in WordPress einen Blog, kannst du mit Hilfe so genannter „Post Carousels“ (als Plugin) einfach eine Bilderreihe mit den Beitragsbildern einer bestimmten Kategorie (etwa „aktuelle Angebote“) anzeigen. Ein Klick auf das Bild führt dann zum Beitrag.
Verschiedene Unterseiten können natürlich wieder Einstiegsseiten in noch speziellere Unterthemen darstellen.

Der Footer

Falls du einen Footer-Bereich auf deiner Seite hast – in WordPress bieten das viele Themes an, aber nicht alle – kannst du hier ganz wunderbar ein paar Links unterbringen, die sonst eher nicht so interessieren: einen zum Impressum und einen zu deinem Datenschutz und/oder auch Haftungsausschluss.

Falls du keinen Footer hast, könntest du diese Links auch als Untermenü-Punkte bei „Über mich“ oder ähnlichem einhängen. Nur vergessen darfst du ein Impressum nicht!

Der „Brotkrumen-Pfad“

Es gibt so genannte „Bread-Crumb-Menüs“, das sind solche, wo man sieht, auf welcher Seite auf welcher Ebene man ist. Man kennt dies von Shop-Systemen, da sieht das z.B. so aus:
Sie sind hier: Gartengeräte > Schläuche > Anschluss-Stücke

Das zeigt dem Besucher jederzeit an, wo er gerade ist.

Bei WordPress ließe sich solch eine Funktion beispielsweise als Plugin nachrüsten, wenn es das Theme nicht anbietet.
Tipp: das beliebte Plugin Yoast SEO, eigentlich für die Suchmaschinenoptimierung, bietet ebenfalls die Funktion eines Breadcrumb-Menüs.

Am Anfang planen

Am besten also, du machst dir einmal am Anfang gründlich Gedanken, wie der Aufbau deiner Webseite sein könnte und wie viele „Ebenen“ du haben möchtest. Daraus ergibt sich auch, wie viele Links angeklickt werden müssen, um zu einem Thema der unteren Ebenen zu gelangen. Vorausgesetzt, der Besucher kommt von der Startseite und hat deine Unterseite nicht direkt bei Google gefunden, was natürlich auch sein kann.

Aber auch jemand, der direkt auf einer Themenseite oder Unterseite einsteigt, soll sich zurecht finden können, daher denke darüber nach, überall irgendeine Navigation oder Links zur übergeordneten Ebene anzubieten.

 

Überlege dir also, ob du alles als so genannte „statische Seiten“ anlegen und verbinden möchtest, oder ob dir nicht der Blog in WordPress hier viel Arbeit abnehmen kann. Du kannst den Blog eben dank Kategorisierung wunderbar als „Themenspeicher“ nutzen.

So, nun wünsche ich dir viel Freude beim Planen deiner Webseite und deiner Themen!
Liebe Grüße,
deine Anja

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Wie soll deine Website heißen? Domain finden

Der Name (genannt „Domain“ wie www.deine-Seite.de) für deine Webseite sollte gut überlegt sein. Einerseits möchtest du vielleicht einen guten Suchbegriff (Keyword) enthalten haben. Andererseits soll vielleicht dein eigener Name darin vorkommen. Drittens sollte die dann gewählte Domain natürlich auch merkbar sein.

Möglichkeiten für den Namen deiner WEbseite – die richtige Domain wählen

Dein eigener Name als Domain

Wenn du einen Namen für deine Webseite suchst und eine geeignete Domain wählen willst, kannst du natürlich einfach deinen realen Namen verwenden. Vor allem bei kurzen und selteneren Namen geht das gut.
Anja-Teuner.de finde ich gar nicht schlecht. Ich könnte aber auch noch etwas dahinter hängen, z.B. das Wort „Webdesign“ oder „Online-Marketing“ oder „Wollwaren“ oder worum auch immer es eben gehen soll auf der Seite. Schön, dass meine Eltern mich Anja genannt haben!

Wenn du nun Walburga Höxlipüxli heißt (das ist natürlich übertrieben), dein Name also lang und schwer eingängig ist und vielleicht noch viele Umlaute hat, dann ist das vielleicht keine gute Idee. Lange Doppelnamen wie Habsburger-Fleischmann sind ebenso hinderlich (jedenfalls empfinde ich das so).
Übrigens: Umlaute werden in URLs immer aufgelöst, z.B. wird ö zu oe (URLs sind die „Pfade“, die oben im Browser stehen, wie http://anja-teuner.de/leistungen-uebersicht). Aber im Text der Seite selber kannst du natürlich ü, ö und ä verwenden.

Aber auch, wenn du Hans Müller heißt und es noch tausende andere mit diesem Namen gibt, ist das möglicherweise nicht optimal für einen guten Namen deiner Webseite. Natürlich kannst du auch hier wieder etwas dahinter oder davor hängen: www.hans-mueller-seifenshop.de oder in der Richtung. Allerdings wäre das Thema, jedenfalls im Hinblick auf Google, besser vorne an zu stellen: www.seifenshop-hans-mueller.de.

Die Domain beschreibt den Inhalt und evtl. den Ort

Die nächste Möglichkeit wäre, eine Domain zu wählen, die rein auf den Inhalt abzielt – z.B. Gartendesign.de. Oder Wollwaren-Neckarsulm.de, falls du ein lokales Geschäft hast und es daher Sinn machen könnte, dass die Besucher gleich sehen, wo du zu finden bist.

Ich möchte an dieser Stelle bereits ein wenig auf das Thema Suchmaschinenoptimierung hinweisen. Bevor du dich entscheidest, checke einmal, welche Begriffe viel gesucht werden, wie viel Konkurrenz es gibt und ob du nicht ein Keyword in deine Webadresse mit aufnehmen willst. Dazu kannst du meinen Artikel zur Keyword-Analyse lesen.
Und dann: google nach deinen Ideen!

Was bedeuten die Endungen?

Zum einen stehen die Endungen für ein Land, wie z.B. .de für Deutschland. Die Endung .at etwa gehört zu Österreich. In Deutschland sind die .de-Endungen durchaus sehr beliebt und daher viele schon vergriffen. Sie sind allerdings recht günstig zu haben, wenn du noch eine freie für dich finden kannst.
Freie .de-Domains kannst du bei Denic prüfen: Deutsche Domain-Verwaltung

Wenn du hervorheben willst, dass du kommerziell unterwegs bist, z.B. einen Shop hast, könnte .com Sinn machen. Falls du eine Organisation betreibst, kannst du .org wählen.
Weil die länderspezifischen Domains schon recht besetzt sind, werden immer neue erfunden und eingeführt, z.B. .info, .net, .biz, .online, .web und noch einige andere.
Auf diese kann man ausweichen, wenn die gewünschte .de-Domain nicht mehr verfügbar ist. Diese Beispiele sind schon recht eingebürgert und auch international verständlich.

Falls es für dich Sinn macht, kannst du eine neuere verfügbare Endung mit Sinngehalt wählen, z.B. .hotel, .reise oder .shop. Es gibt inzwischen sogar Endungen für Städte und Bundesländer, wenn du lokal unterwegs bist, wie .hamburg oder .bayern!

Wenn dich das interessiert, kannst du bei einem Domain-Dienst die neuen Endungen prüfen und dir Preise zeigen lassen, z.b. hier: https://www.united-domains.de/neue-top-level-domain/

Also, nicht verzagen, wenn die gewünschte .de schon vergriffen sein sollte. Mach jedoch vorher einen Preisvergleich, denn die Arten von Domains sind verschieden teuer.

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Lust auf mehr wichtige Infos zur Webseite auf einen Blick?

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Prüfe deine Ideen und die Konkurrenz!

Finde heraus, was kommt, wenn du deinen Wunsch-Seitennamen und die einzelnen Worte in der Google-Suche eintippst. Wie viel gibt es dazu schon? Gibt es ähnliche Namen, die leicht mit deinem verwechselt werden könnten (oder schlimmer noch: jemand fühlt sich möglicherweise durch deine Seite mit ähnlichem Namen in seinen Rechten beschnitten)?

Hinweis: deinen Wunschnamen mit allen Endungen kannst du hier checken:
www.united-domains.de

Domain reservieren ist auch ohne Hoster/Seite möglich

Eventuell macht die Reservierung mehrerer Endungen für deine Domain Sinn, damit sie nicht jemand anders benutzen kann. Einfach nur Domains reservieren kannst du z.B. über einen Domain-Service, wie unter www.do.de. Das steht für „Domain-Offensive“, und für um die gerade mal 3,50€ (manchmal weniger) kannst du deutsche Domains reservieren. Du kannst dann ganz einfach in den Einstellungen bei deiner Domain auf deine installierte Seite beim Hoster verweisen. Im Zweifelsfall gibt es da auch eine Hotline.

Auch solltest du dir überlegen, ob du eine Marke aus deinem Namen oder deinem Produkt machen willst, dann musst du das Markenrecht beachten und bestehende Rechte anderer prüfen. In diesem Fall ziehst du am besten eine Rechtsberatung hinzu.

Falls du nicht weißt, was ein Keyword ist und wie du heraus findest, welche Begriffe gesucht werden, lies am besten meinen Artikel zu Keywords.

Viel Freude bei der Recherche zu deinem Domain-Namen und liebe Grüße,
deine Anja

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WordPress Tutorial gratis für Einsteiger

Hier kommt mein kleines WordPress-Tutorial, um die wichtigsten Dinge für den Start übersichtlich nachzulesen. Es ist ein technisches Tutorial, was du Klick-für-Klick tun kannst.

Wenn du deine Seite noch nicht installiert hast, lies am besten zuerst diesen Artikel.

Überblick über die wichtigsten Funktionen in WordPress

Grundsätzlich steuerst du alles über das so genannte Dashboard. Dieses erscheint, nachdem du dich bei wp-admin eingeloggt hast.
Hier kannst du  links im Dashboard-Menü auf alles zugreifen: auf deine Beiträge, deren Kategorien, deine Seiten und auch die Design-Optionen und Einstellungen.

WordPress unterscheidet zwischen "Beiträgen" - das sind durchaus auch einzelne Seiten deines Webauftritts. Da WordPress jedoch speziell auf's Bloggen ausgelegt ist, bekommst du diverse Funktionen für Beiträge einfach so. Deine als Blog festgelegte Seite (unter Einstellungen --> Lesen) listet z.B. alle deine Beiträge automatisch auf, der neueste ist oben. Um zu Bloggen musst du also gar nichts weiter tun, als einfach nur Beiträge zu schreiben und zu veröffentlichen.

Du kannst einem Beitrag Kategorien zuweisen. Diese kannst du in der Blog-Seitenleiste einblenden, und wird eine Kategorie gewählt, bekommen deine Leser nur noch alle Artikel zu dieser Kategorie angezeigt. Wirklich sehr praktisch!

Seiten werden nicht in deinen Blog aufgenommen, und daher auch nicht flexibel und automatisch "eingehängt" und angezeigt. Man spricht auch von statischen Seiten. Diese verwendest du klassischerweise für dein Impressum oder eine Über-mich-Seite, die nicht fehlen sollte. Dein Impressum ist Pflicht!!

Deshalb musst du Seiten in ein Menü aufnehmen, damit sie auch für deine Besucher erreichbar werden. Das Menü wiederum kannst du entweder als Hauptnavigation anzeigen lassen, oder du kannst es als so genanntes "Widget" (das sind einfach Inhalts-Elemente) in deine Seitenleiste oder den Footer einbinden. Das findest du bei WordPress beides im Dashboard unter "Design" (aus meiner Sicht nicht ganz logisch...).

Klick-für-Klick deine WordPress-Website an den Start bringen

Im Weiteren kommt nun das Wichtigste nochmal quasi zum Nachklicken zusammengefasst, und wo du das in WordPress findest. Oder - was noch einfacher ist - nimm an meinem kostenlosen Video-Kurs teil, wenn du magst. Ich zeige dir die Installation bei meinem Lieblings-Hoster und mache direkt am Bildschirm vor, wie du alles einrichtest. In nur 30 Minuten hast du deine Seite!

Ansonsten lies hier weiter.

Rufe deine Seite auf und logge dich in WordPress ein, indem du /wp-admin an deine URL hinten anhängst. Also www.deine-Seite.de/wp-admin.

Einstellungen zuerst tätigen

Gehe unter Dashboard --> Einstellungen alle wichtigen Eigenschaften für deine Seite durch, z.B. für den Umgang mit Kommentaren oder das Aussehen deiner Links. Stelle unter Permalinks sprechende Namen für deine URLs ein, und mache dies möglichst sofort nach der Installation, um spätere Probleme mit Verlinkungen zu vermeiden.

Beiträge und Seiten in WordPress

Unter Dashboard --> Beiträge findest du alle deine bisherigen Beiträge und kannst einfach neue erstellen. Nutze die Textformatierung. Mit dem Knopf "Werkzeugleiste umschalten" erhältst du mehr Optionen. Mit dem Dropdown-Feld Absatz kannst du auch Überschriften vergeben.
Beiträge werden deinem Blog automatisch beigefügt, nach der Veröffentlichung. Du kannst jedem Artikel ein Beitragsbild und eine oder mehrere Kategorien mitgeben.

Unter Dashboard --> Seiten kannst du so genannte statische Seiten einfügen. Diese werden nicht automatisch in den Blog eingehängt. Daher musst du sie mit direkten Links, am besten in einem Menü, zugänglich machen.

Menüs zum Navigieren und Inhaltsbereiche (Seitenleiste, Footer)

Unter Design --> Menüs kannst du Seiten oder eigene Links zu Menüs zusammenstellen. Nutze das obere Menü z.B. für die Navigation und das Social Menü z.B. für Links zu deinen Social-Media-Auftritten. Das Theme bestimmt, welche Menüs es gibt und wo diese angezeigt werden.

Unter Design --> Widgets findest du auch deine Seitenleiste und die Fußbereiche (Footer), die du nun mit Menüs oder anderen Dingen wie Texten und Bildern belegen kannst. Welche Bereiche es gibt, hängt jeweils vom Theme ab.

Dein Design: Logo, Titelbild (Headerbild)

Unter Design --> Customizer fügst du nun bei Bedarf dein Logo und ein individuelles Titelbild (Headerbild) ein. Achte auf eine ausreichende Auflösung. Stimme Titelbild, Titelbeschriftung und Logo farblich aufeinander ab, bzw. prüfe, ob alles gut zu lesen ist.

Falls du das Ganze zusätzlich mit Erklärungen lieber doch einmal vorgeführt sehen möchtest, klick einfach hier auf den Button (mein Kurs ist gratis):

GRATIS-Kurs: Du baust deine Webseite in 30 Minuten! [Klick]

Jetzt ist dein Blog eigentlich schon bereit, um loszulegen! Mit tollen Plugins (=Erweiterungen) kannst du noch viel mehr aus deiner Seite rausholen. Die Installationsanleitung für WordPress auf dem Hoster, wie du Plugins installierst und welche ich am liebsten verwende, bekommst du hier kostenlos zum Download, wenn du magst:

Jetzt wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Bloggen, beim Gestalten deiner Webseite und viel Erfolg!

Liebe Grüße,
deine Anja

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Bilder für deine Webseite (Gimp-Tutorial Bildbearbeitung kostenlos)
Wie macht man eine Webseite? Baukasten, CMS, Hoster und Domain

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Wie macht man seine eigene Webseite?

Die eigene Webseite als Anlaufstelle für Interessenten, zum Schreiben eines Blogs, für Kontaktaufnahmen für Kunden, zur Repräsentation des eigenen Unternehmens, zum Verkauf von eigenen Produkten, zum Betreiben eines ganzen Online-Business… na klar ist es toll und absolut sinnvoll, eine eigene Webseite zu haben.

Noch schöner ist es, wenn du sie auch selbstständig befüllen und betreiben kannst, was heute vergleichsweise einfach machbar ist. Aber natürlich hat man am Anfang Bedenken, wie das alles funktioniert und wie man „die ganze Technik“ in den Griff kriegen kann.

Wenn auch du gerne deine eigene Webseite im Web haben möchtest, hast du mehrere Möglichkeiten. Diese erläutere ich dir kurz, außerdem, was du technisch so ganz grundlegend wissen solltest.

Noch kurz zu den Begriffen: Die Worte Webseite, Website (also das englische Wort) und Homepage werden manchmal synonym für den ganzen Webauftritt verwendet. Andere sagen, das englische Wort Website sei der Bezeichner für diesen Webauftritt, während Webseite nur eine Einzelseite bezeichne und Homepage lediglich die Startseite. Nun, das ist nicht so ganz trennscharf und wird auch nicht einheitlich benutzt. Ich verwende alle 3 Worte für deinen Webauftritt, wenn ich eine einzelne Seite meine sage ich Einzelseite.

Welche Möglichkeiten hast du also?

Baukästen – Webseite aus „Bauklötzen“

Entweder benutzt du einen so genannten „Web-Baukasten“ – das sind Seiten im Internet, die es dir anbieten, bei ihnen deine Webseite aus einigen vorgegebenen Bausteinen zusammen zu klicken. Du bekommst dort meistens deine Domain (deinen Seitennamen, wie www.deine-Seite.de) auf Wunsch dazu gebucht, wenn du noch keine hast.

Wenn du nur eine ganz einfache Homepage willst, die vielleicht nur ein oder zwei einzelne Seiten hat, könnte ein Baukasten für dich geeignet sein. Du bedienst das Ganze über deinen Browser (wie den InternetExplorer, etc.), ohne dass du irgendetwas tun musst – nur, dich dort anzumelden. Notwendige Installationen und das Hosting (s. unten) passieren im Hintergrund, ohne dass du etwas davon merkst. Du befüllst und gestaltest in dem Rahmen, den dir der Baukasten gibt. Du bist dabei jedoch immer auf die vorgegebenen Bausteine angewiesen und auf das, was der Baukastenbetreiber dir allgemein anbietet.

Oft kannst du hier kostenlos starten – dann hast du keine eigene Domain und nur ein paar Bausteine. Deine Seite wäre dann unter einer Adresse der Form www.baukastenanbieter.de/dein-Name erreichbar. Je mehr du zahlst – abhängig von den Tarifen des Baukasten-Betreibers – desto mehr Funktionen bekommst du und hast dann auch die Möglichkeit der Nutzung deiner eigenen Domain.

Zum Ausprobieren kann das interessant sein, ich habe auch mal so gestartet. Anbieter gibt es viele, google einfach mal nach Homepage Baukasten.

Die professionellere Variante für die eigene Webseite

Wenn du flexibler und unabhängiger werden willst, kannst du ein Content-Management-System (kurz CMS) nutzen. Was verbirgt sich hinter diesem komplizierten Wort, was ist ein CMS?

Was ist ein CMS?

Das meint hier jede Art von Software, mit der alleine oder mit mehreren Personen Inhalte (= Content) in Form von Texten, Bildern, Audios und Videos etc. bereit gestellt, bearbeitet, organisiert und präsentiert werden können. Solche Systeme besitzen in aller Regel eine angeschlossene Datenbank, die die Inhalte abspeichert.

Klingt immer noch abstrakt – konkret bedeutet es, dass du ein Programm hast, das du ebenfalls über den Browser aufrufst. Du bekommst dann die Möglichkeit, dort Texte einzugeben oder Bilder hochzuladen. Je nach CMS bekommst du dann noch verschiedene Möglichkeiten, Menüstrukturen für die Navigation mit Links aufzubauen oder deine Seite zu designen, mit Farben, Schriften und dergleichen mehr.

Ich zeige dir hier mal  einen Screenshot von meinem Lieblings-CMS WordPress, und wie genau dieser Blog-Artikel, den du gerade liest, dort in der Bearbeitung aussieht:

Screenshot CMS Backend WordPress

Screenshot von genau diesem Artikel bei der Bearbeitung in WordPress

Was macht das CMS?

Das CMS nimmt dir die Arbeit ab, deine Seite in die Websprachen HTML und CSS zu übersetzen. Das ist nämlich schon ziemlich technisch, erkläre ich hier auch nicht genauer – jedenfalls musst du nichts programmieren, sondern du hast eine Oberfläche zum Klicken und Ausfüllen. So kann jeder auch ohne weitere technische Kenntnisse eine Seite erstellen.

Ein CMS installierst und betreibst du bei einem so genannten Hosting-Anbieter (s. nächsten Absatz). Du kannst dir deinen Anbieter frei wählen, und bist auch bei Erweiterungen flexibel. Außerdem bist du nicht von einem Anbieter abhängig, falls dieser Pleite gehen sollte oder seine Preise plötzlich erhöht. So betreibe ich auch meine Seiten – ich habe die Dinge gern selbst in der Hand.

Ich zeige dir auf dieser meiner Webseite und auch in meinem kostenlosen Kurs, wie du ein solches System aufsetzt und einrichtest, und damit dein eigener Herr oder eigene Herrin wirst: ich nutze das System WordPress, denn es ist leicht zu bedienen, sehr schön erweiterbar (mit so genannten Plugins) und noch dazu ist es kostenlos!
Aufgrund der geringeren Flexibilität nutze ich keinen Baukasten mehr und gestalte meine Seiten frei und individuell mit der vollen Bandbreite an Plugins.

Das schöne ist, das WordPress zu den Standard-Systemen gehört und sehr beliebt ist, weshalb die Hoster eine ganz einfache Installationsmöglichkeit geschaffen haben. Mit wenigen Klicks kannst du WordPress in 5 Minuten selber installieren.

WEBSEITEN-HOSTING – DAS ZU HAUSE DEINER SEITE

Wenn du nun so weit bist, dass du deine eigene (WordPress-)Seite aufsetzen möchtest, brauchst du dafür eine Plattform im Netz, den Ort, wo alle Daten gespeichert sind und von wo aus sie alle Welt aufrufen können soll. Dazu nutzt du einen Hoster. So machen es die allermeisten, denn sonst müsstest du ja einen Computer zu Hause aufstellen, der als Server fungiert, wo du alle nötige Software installierst, und mit einer echt schnellen Internet-Anbindung… nun ja, ein paar Cracks haben das und hosten selbst, aber normalerweise nutzt man eben einen

Host (auch Web-Hoster oder Provider): wörtlich „Gastgeber“. Du kaufst hier den Service ein, dass du alles, was du für deine Webseite brauchst, zur Verfügung gestellt bekommst. Deine Domain (vereinfacht gesagt deinen einmaligen und damit eindeutigen Namen deiner Webseite), den Speicherplatz für deine Daten (Webspace), ein CMS wie WordPress, und eine schöne Datenbank, in die das CMS alles hinein ordnet und speichert, was du an Content erstellst. Meist bekommst du auch noch ein eMail-Konto mit bestimmtem Speicherplatz. Ich verlinke dir unten meine Hoster-Empfehlung.

Domain – der Name deiner Seite

Hinweis: Wahrscheinlich wirst du deine Domain einfach über deinen Hoster bestellen. Aber müssen tust du das nicht. Ich hatte mal einen Hoster, der sich dann als sehr langsam erwies und unzuverlässig war – viele Ausfälle meiner Seite waren die Folge. Das war ärgerlich, und ich hatte Stress. Tja, ich hatte halt sparen wollen. Du kannst aber deinen Hoster später wieder wechseln. Und noch einfacher geht das, wenn du deine Domain unabhängig vom Hoster hast. Einen solchen Service bietet z.B. do.de, das ist die „Domain-Offensive“. Hier gibt es Domains wirklich günstig (z.B. 3,50€ für ein ganzes Jahr), die Einstellmöglichkeiten sind auch leicht zu finden im Web-Interface.

Natürlich musst du das so nicht machen, aber ich möchte dir sagen, dass es das gibt. Vielleicht willst du auch, wenn du deinen Namen gefunden hast, mehrere Domains dazu buchen, wie die Endungen mit .org und .com. Oder ähnliche Domain-Namen zusätzlich für dich sichern. Oder, oder. Also, wenn dich das interessiert, schau mal beispielsweise bei do.de rein, um Domains registrieren zu lassen.

Ach ja, und dein Mail-Konto musst du natürlich auch nicht beim Hoster haben, dank Mail-Weiterleitung kannst du nutzen, was immer du willst. Ich verwende oft ein GoogleMail-Konto „unsichtbar“ im Hintergrund mit unbegrenztem Speicherplatz. Du kannst hier ganz einfach einstellen, dass als dein Absendername info@deineDomain.de oder ähnlich verwendet wird.

Wenn du magst, bist du herzlich eingeladen, an meinem kostenlosen Video-Kurs (nutze einfach den Button) teilzunehmen, entweder, um dir nur mal anzusehen, wie das mit WordPress funktioniert. Du kannst es aber auch gleich nachmachen:

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Viel Erfolg beim Einrichten für deine eigene Webseite! Liebe Grüße,
deine Anja

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